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Noble BTS Review 🇩🇪


Prolog:


Bedanken möchte ich mich vor Beginn des eigentlichen Reviews bei Noble Audio und speziell Brannan Mason für das Bereitstellen eines Review-Samples und den durchgehend guten Kontakt.

BTS, das ist die Abkürzung für „Bluetooth Solution“, einem kabellosen Bluetooth-Empfänger, der insbesondere für In-Ears konzipiert ist und hochauflösende Bluetooth-Profile unterstützt, wodurch die Qualität der Audioübertragung der kabelgebundenen Wiedergabe nicht weit unterlegen sein sollte.

Ich habe bereits mehrere ältere und aktuelle Bluetooth-Empfänger mit hochwertigen In-Ears und Kopfhörern hören können und alle fielen bei meinen Tests negativ mit hohem Rauschen, hörbarer Datenkompression und stark verändertem Frequenzgang auf.
Eines möchte ich vorweg gleich erwähnen: Nobles BTS fällt definitiv nicht in diese Kategorie, sondern brilliert mit guter Audioqualität, die nicht weit von der kabelgebundenen Wiedergabe entfernt ist und damit mit Abstand die Referenz der bisher gehörten universellen Bluetooth-Empfänger darstellt. Näheres im detaillierten Review unten.

Als Testgeräte dienten mein Blackberry Q10, das aptX unterstützt, sowie mein gejailbreaktes iPhone 4 und ein Laptop von Acer mit Windows 7 als Betriebssystem. Als Musikmaterial fungierten verlustfreie FLAC Dateien sowie hochwertige MP3s und AAC Dateien aus dem iTunes-Store.


Technische Daten (Herstellerangabe):

UVP: $99
Ausgangsimpedanz: < 1 Ohm
unterstützte Audio-Codecs (Bluetooth 4.0): aptX, SBC, AAC, MP3 (CSR 8645)
unterstützte Bluetooth-Profile: HFP1.6 (HD Voice ready), 2DP1.2, AVRCP1.4
Standby: bis zu 192 Stunden
Musikwiedergabe/Sprechzeit: 7 bis 8 Stunden
Ladezeit: 2 Stunden
Ladeanschluss: Micro-USB B (5 Pin)

Bluetooth-Reichweite: bis zu 10 m
Gewicht: 10 g
Abmessungen: 14,5 x 14,5 x 60 mm
weitere Funktionen: Multipoint Connectivity, automatische Verbindung, Batterieanzeige (meiste iOS und Android Geräte), erweiterte Wiedergabe- und Telefonsteuerung, omnidirektionales Mikrofon



Lieferumfang:

Geliefert wird der BTS in einem kleinen, versiegelten, braunen Karton, auf dem oben das Noble-Logo prangt. Durchbricht man das Siegel und klappt die vordere Lasche hoch, erblickt man die aufgedruckte „Wizard“ Signatur von Firmengründer und -inhaber Dr. John Moulton, dessen Spitzname „Wizard“, also „Zauberer“, lautet.
Im mit langen Holzfasern gut ausgepolsterten Karton befinden sich neben der Karte mit den wichtigsten Schnellstart-Instruktionen, die am Ende auf die Noble-Website verweist, welche eine detailliertere Auflistung der Funktionen und Bedienungsanleitung im „Support“-Bereich bereithält, ein flexibles Ladekabel, ein hochwertiges kurzes Kopfhörerkabel mit weit verbreiteten 2-Pin Anschlüssen sowie geradem 3,5 mm Klinkenstecker, als auch nicht zuletzt der BTS selbst, der sich in einem schicken Aufbewahrungsbeutel mit Noble-Aufdruck befindet.












Optik, Haptik, Verarbeitung:

Der hochwertige erste Eindruck der Verpackung und des Zubehörs setzt sich am BTS selbst fort, der zwar aus Kunststoff besteht, welcher jedoch keineswegs billig wirkt, sondern eine Oberfläche in gleichmäßiger Pianolack-Optik besitzt und optisch eher auf schlichte Eleganz und Zurückhaltung mit klassischen Formen setzt. Schön ist dabei auch der matte, eingravierte Noble-Schriftzug, der bei wechselnden Lichtverhältnissen unauffällig elegant sichtbar ist.
Ebenfalls positiv und hochwertig ist mein Eindruck des stabilen Kleidungs-Clips, der fest auf der Rückseite des BTS angebracht ist und einen sicheren Halt am Sakko oder Hemd gewährleistet.
Der Druckpunkt der Mediatasten und des unteren Druckknopfes, welcher zum Ein- und Ausschalten betätigt wird, ist angenehm und nicht zu fest. Geschützt wird dieser, zusammen mit dem Anschluss zum Laden, durch eine Klappe aus weichem Gummi, kann jedoch problemlos durch diese hindurch betätigt werden, was auch die Intention ist.
Das beiliegende kurze Kabel ist verdrillt und somit sehr flexibel und stabil; der Stecker wirkt zwar klein, jedoch solide bietet einen guten Knickschutz.
Durch das geringe Gewicht merkt  man den BTS am Hemd oder Sakko kaum.
Nutzt man den BTS mal nicht, kann man diesen im weichen Aufbewahrungsbeutel mit Zieh-Verschluss verstauen.

Insgesamt also ein hochwertiger Eindruck, der eher auf klassisches Understatement setzt – mir gefällt das.


Funktionen:

Anschlüsse, Tasten:

Auf der Oberseite befindet sich der 3,5 mm Klinkenausgang, an den jeder handelsübliche Kopfhörer angeschlossen werden kann, sowie eine blaue und rote LED, die den Betriebszustand/die kabellose Verbindung (blaues Blinken), den Ausschaltvorgang (rotes Leuchten), den Kopplungs-Modus (abwechselnd rotes und blaues Blinken), als auch nicht zuletzt den Akkuzustand während des Ladens anzeigen (rotes oder blaues Leuchten).
Hinten ist der praktische Kleidungs-Clip angebracht, links die Tasten zur Laustärke-Regelung und Wiedergabesteuerung (dazu weiter unten mehr) und rechts das omnidirektionale Mikrofon.
Auf der Unterseite befindet sich der Druckknopf zum Ein- und Ausschalten, der sich perfekt durch die Gummiklappe bedienen lässt; daneben befindet sich der Ladeanschluss, welcher nur bei geöffneter Gummiklappe erreichbar ist und ansonsten durch diese geschützt wird.





Einschalten, Ausschalten, Bluetooth-Kopplung:

Zum Einschalten hält man den Druckknopf auf der Unterseite für etwa zwei Sekunden gedrückt, bis die sich auf der Oberseite befindende LED blau zu blinken beginnt und (bei angeschlossenem Kopfhörer) eine weibliche Stimme mit „Power On“ den Einschaltvorgang bestätigt.
Zum Ausschalten hält man denselben Knopf etwa drei Sekunden lang gedrückt, während derer drei kurze Pieptöne zu hören sind, gefolgt von der Ansage „Power Off“ und dem kurzen Aufleuchten der roten LED.

Will man den BTS zum ersten Mal mit einem Bluetooth-Sender verbinden, muss beim Sender Bluetooth auf „sichtbar“ gestellt werden und der BTS ausgeschaltet sein. Danach hält man dessen Druckknopf auf der Unterseite etwa fünf Sekunden lang gedrückt, wobei der BTS sich zuerst einschaltet und nach weiteren ca. zwei Sekunden in den Pairing-Modus wechselt, was mit einer Ansage und der abwechselnd rot und blau blinkenden LED einhergeht.
Ist der BTS einmal mit einem Gerät durch den Pairing-Modus gekoppelt worden, verbinden sich beide beim nächsten Einschalten automatisch, was auch durch eine Ansage signalisiert wird und schnell vonstattengeht.



Fernsteuerung, Tasten:

Auf der linken Seite befinden sich drei Tasten zur Wiedergabesteuerung, wobei die mittlere stets zum Pausieren und Fortsetzen der Wiedergabe dient.
Die sich darunter/darüber befindenden Tasten dienen zum Verringern/Erhöhen der Lautstärke, wenn man sie kurz drückt, was sich auch durch ein kurzes Piepen über die In-Ears bemerkbar macht. Beim Erreichen der maximalen/minimalen Lautstärke ertönt ein anderer Piep-Ton.
Ein Wechsel zum vorigen oder nächsten Titel ist auch möglich, dazu hält man die Tasten zum Verringern/Erhöhen der Lautstärke etwa zwei Sekunden lang gedrückt, woraufhin der Titelwechsel erfolgt, was mit allen drei getesteten Geräten gut funktionierte.
Typisch für Bluetooth ist hierbei eine unvermeidliche, jedoch kurze zeitliche Verzögerung.

Nutzt man den BTS mit einem iOS oder Android Gerät, erscheint bei den meisten neben dem Bluetooth-Symbol eine kleine Akkuanzeige des BTS auf dem Gerätedisplay des Smartphones, was sehr praktisch ist.

Mikrofon, Anrufsteuerung, Multipoint Connectivity:

Die Sprachqualität des eingebauten Mikrofons ist überraschend gut, Stimmen klingen sehr natürlich, wenngleich auch ein wenig bedeckt. Artefakte treten kaum auf. Das beste Ergebnis erhält man hierbei übrigens, wenn man das Mikrofon beim Telefonieren näher zum Mund führt, da die Stimme sonst ein wenig leise beim Gegenüber ankommt.

Eine Anrufsteuerung ist mit dem BTS ebenfalls möglich, dazu dient die Taste zum Ein- und Ausschalten:
Ein kurzer Druck auf den Knopf dient dabei zum Annehmen eines ankommenden Anrufs oder Auflegen eines Gesprächs. Drückt man zweimal hintereinander kurz auf den Knopf, wird die letzte gewählte oder angenommene Nummer angerufen.
Ein eingehender Anruf wird durch einen eine Sekunde dauernden Druck auf den Knopf ignoriert.
Um das Mikrofon stummzuschalten oder wieder zu aktivieren, muss man die beiden Knöpfe zum Erhöhen/Verringern der Lautstärke gleichzeitig drücken.
Geht während eines angenommenen Anrufes ein weiterer ein, wird mit einem Druck auf den Knopf der aktuelle beendet und der ankommende angenommen.
Um den eingehenden Anruf abzulehnen, drückt man den Knopf zweimal hintereinander kurz.
Um einen aktiven Anruf auf die Warteliste zu setzen und einen anklopfenden Anruf entgegenzunehmen, wird der Kopf etwa zwei Sekunden lang gedrückt.
Um zwischen einem aktiven und einem sich auf der Warteliste befindenden Anruf zu wechseln, wird der Knopf ebenfalls zwei Sekunden lang gedrückt.

Eine sehr praktische Funktion, die der BTS ebenfalls bereithält, ist Multipoint Connectivity, womit dem Nutzer ermöglicht wird, zwei Geräte gleichzeitig via Bluetooth zu verbinden.
Dabei ist es beispielsweise möglich, ein Gerät zum Abspielen von Musik und das andere als Telefon zu nutzen. Kommt ein Anruf an, wird automatisch zum Telefon gewechselt und die Wiedergabe pausiert.
Ebenso ist es möglich, beide Geräte als Telefon, oder beide als Sender für die Musikwiedergabe zu verwenden, wobei natürlich immer nur ein Gerät aktiv ist und gerade sendet. Pausiert man die Wiedergabe auf dem aktiven Gerät und startet sie auf dem inaktiven, dauert es nur wenige Sekunden, bis der BTS automatisch wechselt und das bisher inaktive Gerät aktiviert und für die Musikwiedergabe verantwortlich wird.

Bluetooth-Reichweite, Akkulaufzeit:

Mit dem PC konnte ich eine Reichweite von 6 m (eine Wand), mit dem BlackBerry 11 m (zwei Wände) und mit dem iPhone 9 m (zwei Wände) erreichen, was ziemlich gute Werte sind, die die Herstellerangabe von bis zu 10 m sogar teilweise übertreffen.

Die mit zwischen sieben und acht Stunden angegebene Akkulaufzeit wird in der Realität auch erreicht; im Schnitt kam ich auf etwa siebeneinhalb Stunden, was ob der geringen Größe und hohen Leistung ein wirklich guter Wert ist und für einen Tag locker genügt.


Klang:

Zum objektiveren Testen kam am BTS eine Vielzahl an In-Ears und Kopfhörern zum Einsatz, darunter unter anderem meine maßgefertigten Ultimate Ears Reference Monitors, Ultimate Ears Triple.Fi 10, Shure SE846, Sennheiser IE 800, Fischer Amps FA-4E XB, Etymotic ER-4S, Logitech UE900(S), aber auch mein Koss Porta Pro und Beyerdynamic DT880 in der Ausführung mit 600 Ohm.

Rauschen:

Bei vielen der bisher gehörten Bluetooth-Empfängern trat mit wirkungsgradstarken In-Ears ein deutlich hörbares und störendes Grundrauschen auf, welches sogar noch in lauteren Passagen der Musik deutlich vernehmbar war.
Ganz anders gestaltet es sich beim BTS: selbst mit dem FA-4E XB und SE846, zwei meiner auf Rauschen am deutlichsten reagierenden In-Ears, trat bei pausierter Wiedergabe und in leisen Passagen ein nur geringes Rauschen auf, das bei lauteren Stellen und unterwegs nicht mehr wahrnehmbar oder störend war. Mit den weniger empfindlichen Kopfhörern/In-Ears wie dem Porta Pro oder ER-4S und natürlich mit dem wirkungsgradschwachen DT880 in der 600 Ohm-Ausführung war selbst in leisen Passagen kein Rauschen wahrnehmbar.




Ausgangsimpedanz, Frequenzgang:

Die Ausgangsimpedanz, die entscheidend für die Unverfälschtheit des originalen Klanges von In-Ears mit mehreren Balanced Armature Miniatur-Lautsprechern ist, welche einen über den Frequenzgang im Gegensatz zu Impedanz-mäßig meist komplett linear spielenden In-Ears mit dynamischem Treiber einen teils stärker variierenden Widerstand über den gesamten Frequenzbereich besitzen, wird von Noble mit weniger als einem Ohm angegeben, was in der Realität nach meinen Messungen jedoch nicht ganz erreicht wird und vermutlich aus dem Datenblatt der verwendeten Mikrochips entnommen wurde.
Der reale Wert, der direkt am Ausgang anliegt, beträgt eher 1,6 bis 2 Ohm, was immer noch ein extrem guter Wert ist und leider nicht von allen mobilen Geräten, sei es Verstärkern oder Audio-Playern, erreicht wird. In der Praxis gibt es durch den noch immer geringen Ausgangswiderstand von ca. 2 Ohm (der Leckerton UHA-4 oder Beyerdynamic A 200 p, welche sich auch als sehr geeignet für kritische In-Ears erwiesen haben, weisen übrigens ebenfalls ca. 2 Ohm am Kopfhörerausgang auf), je nach verwendeten In-Ears, nur geringe Abweichungen im Frequenzgang mit Multi-BA-In-Ears von 0,5 bis 2 dB (die verwendeten Aufsätze und die Einsetztiefe der In-Ears haben einen größeren Einfluss).

Mit niederohmigen In-Ears und Kopfhörern gibt es am ohne Last komplett linear aufspielenden BTS einen je nach Kopfhörer mehr oder weniger stark ausfallenden Bassabfall, der bei hochohmigen Kopfhörern wie dem Beyerdynamic nicht auftritt. Da der BTS hauptsächlich für den Gebrauch unterwegs entwickelt wurde, stört mich der dadurch hellere und bassärmere Klang mit In-Ears nicht sonderlich stark, da mir persönlich hier die Stimm- und Höhenwiedergabe wichtiger ist; wen das Weniger an Bass jedoch stört, kann entweder mittels Equalizer am Abspielgerät nachhelfen (parametrische Equalizer sind hier fixen Presets vorzuziehen), worauf der BTS auch gut reagiert. Alternativ kann man auch einen kleinen niederohmigen Kopfhörerverstärker ohne Bassabfall, wie etwa den FiiO E6 (welcher jedoch recht stark rauscht) oder RSA The Shadow zwischen den BTS und die In-Ears hängen, wodurch das „Problem“ ebenfalls gelöst wird.

Auflösung, Präzision:

Sehr positiv fällt beim BTS auf, dass der Unterschied zwischen dem direkten Verwenden der In-Ears an einer hochwertigen Quelle und der kabellosen Übertragung an den BTS (bis auf dem Bassabfall) nur sehr gering ausfällt und beim mobilen Gebrauch als vernachlässigbar angesehen werden kann.
Dieser erwähnte Unterschied macht sich vor allem nur in einer etwas weniger differenzierten Hochtonwiedergabe und kleineren Bühnenabbildung bemerkbar; ansonsten ist der Klang des BTS sehr klar, präzise, hochauflösend und frei von Artefakten, dazu ist kaum Kompression zu hören (diese ist aber auch vom übertragenden Gerät abhängig, mehr dazu etwas weiter unten).
Der Tiefton ist fest, kontrolliert und zeigt keine Anzeichen von Schwammigkeit oder Stumpfheit.

Dass man bei der Übertragung über Bluetooth nicht ganz die Qualität wie bei der kabelgebundenen Übertragung erreichen kann, sollte jedem bewusst sein, jedoch schafft es der BTS, den Unterschied nur sehr gering zu halten, was sich insbesondere nur in einer minimal weniger präzisen Hochtonwiedergabe und einer etwas kleineren Bühnenabbildung bemerkbar macht.

Ja, der BTS klingt extrem gut für einen Bluetooth-Receiver mit seiner differenzierten und detaillierten Wiedergabe, was neben der guten Elektronik auch an der Unterstützung hochauflösender Audio-Codecs bei der Übertragung liegt. Den größten Unterschied im Klang macht hierbei das als Sender fungierende Abspielgerät aus.

Unterschiede zwischen verschiedenen Übertragungs-Codecs:

Am aptX unterstützenden BlackBerry klingen verlustfreie FLAC-Dateien am besten mit dem BTS, das iPhone hingegen übertrifft das BlackBerry bei der Übertragung von MP3-Dateien mit der höchsten Bitrate und AAC-Dateien ein wenig, wenn auch nur knapp.
Die Übertragung von FLACs mit dem BlackBerry und AACs mit dem iPhone empfinde ich als etwa gleichwertig gut, mit gegebenenfalls einem kleinen klanglichen Vorsprung für das BlackBerry, welches im Hochton womöglich eine Nuance feiner zeichnet.
Wenn bei beiden Geräten FLACs verwendet wurden, hatte das BlackBerry einen geringen Vorsprung, bei AACs (auf beiden Geräten) hingegen das iPhone.
Der Unterschied zwischen MP3s und AACs am iPhone hingegen ist etwas größer, wenngleich auch noch sehr gering und wird in einem etwas komprimierter erscheinenden Klang und stumpferen Hochton bei den MP3s deutlich.
In Verbindung mit dem PC, dessen Bluetooth-Karte keine der höherwertigen Bluetooth-Codecs unterstützt, ist der Abstand zu den anderen beiden getesteten Geräten am größten und es ist auch irrelevant, welches Format übertragen wird.

Hierdurch wird erneut deutlich, dass die Unterstützung hochwertiger Codecs für die Bluetooth-Übertragung am sendenden Gerät erforderlich ist, um das volle Potential des BTS auszuschöpfen.


Fazit:


Noble ist mit dem BTS ein ziemlich gut klingender, universell einsetzbarer portabler Bluetooth-Empfänger gelungen, der bis auf den Bassabfall, welcher jedoch mittels Equalizer oder zwischengeschaltetem Kopfhörerverstärker behoben werden kann, durch seine niedrige Ausgangsimpedanz und dem erfreulich gering ausfallenden Rauschteppich auch bestens für kritische und hochwertige In-Ears geeignet ist.
Die gute Verarbeitung und die schöne und liebevolle Gestaltung des hochwertigen Lieferumfangs vermitteln dem Kunden bei einem sehr fairen Preis zusammen mit dem guten Klang, welcher der kabelgebundenen Wiedergabe nur gering hinterhersteht, in Verbindung mit der geringen Größe und den nützlichen Funktionen, einen praktischen mobilen Begleiter zum kabellosen Musik Hören und Telefonieren.

Einen bitteren Beigeschmack hinterlässt der Bassabfall in Verbindung mit niederohmigen In-Ears und Kopfhörern dann doch, denn dieser gestaltet sich als recht merklich wahrnehmbar. Dieser führt in meiner Endwertung als einziger Mangel auch zu einem Abzug von zwei Sternen, wodurch der BTS 3 von 5 möglichen Sternen erhält.