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Meine Damen und Herren, bitte setzen Sie Ihren Kopfhörer auf und starten die Wiedergabe. Die musikalische Reise dauert etwa fünf Minuten. 🇩🇪

Sei es mobil auf dem Weg zu Schule/Uni/Arbeit, beim Nutzen von Transportmitteln, im Büro, zu Hause oder beim Sport, kann man sagen, dass es verschiedene Gründe gibt, weshalb, wann und wo wir über Kopfhörer Musik hören.
Bei manchen dienen sie nur zur Berieselung nebenbei oder als Mittel zum Zweck, andere hingegen nutzen sie als vollwertigen Ersatz zur heimischen Stereo-Anlage zum konzentrieren Musik Hören.
Ob zum intimen Eintauchen in die Musik, aus Platzmangel für eine Stereoanlage mit ausgewachsenen Standlautsprechern und dem Vermeiden für hohe Ausgaben für die Optimierung der Raumakustik, oder aber aus Rücksichtnahme auf die Nachbarn oder den Lebenspartner - Kopfhörer dienen unterschiedlichen Menschen für unterschiedliche Anwendungsgebiete.

So, wie es zahlreiche Variationen der Hose mit unterschiedlichen Längen, Schnitten, Stoffmustern, Farben, Herstellern und nicht zuletzt Preisen gibt, ist die Auswahl an Kopfhörern auf dem Markt auch riesig und reicht von Earbuds über
In-Ears hin zu ohraufliegenden oder ohrumschließenden Bügelkopfhörern.
Dabei besitzt nicht jeder Kopfhörer die gleiche Art von Schallwandler (die Membran, die auch beim Lautsprecher die Töne erzeugt). So unterscheidet man bei den heutzutage erwerbbaren Kopfhörern beispielsweise zwischen dem klassischen dynamischen Wandlerprinzip, welches auch bei den meisten Lautsprechern zum Einsatz kommt; dem elektrostatischen Wandlerprinzip, bei welchem der Kopfhörer eine sehr dünne Membran besitzt und an ein spezielles Speiseteil angeschlossen werden muss, um zu funktionieren (konventionelle Kopfhörerverstärker sind dafür nicht geeignet); dem magnetostatischen Wandlerprinzip, das dem elektrostatischen ähnelt, jedoch ohne speziellem Speiseteil auskommt; sowie nicht zuletzt dem Balanced Armature Wandlerprinzip, das fast ausschließlich bei höherpreisigen In-Ears mit manchmal mehreren Miniatur-Wandlern je Hörerseite Verwendung findet.
Natürlich gibt es noch weitere Wandlerprinzipe, jedoch finden die meisten heutzutage keine Verwendung mehr bei Kopfhörern.

Wie ihr seht, ist die Auswahl nicht gerade gering, dazu gibt es noch Unterschiede in der Bauweise (offen, geschlossen, halboffen) und nicht jeder Kopfhörer spielt an ein und derselben Quelle gleich laut, um nur mal ein paar wenige Faktoren zu nennen.

Der für die meisten Nutzer wichtigste Faktor ist natürlich der Preis, welcher von ein paar Euro im einstelligen Bereich bis hin zum Gegenwert eines Kleinwagens im niedrigen fünfstelligen Eurobereich reicht.

Nicht alle Kopfhörer klingen dabei jedoch bei gleichem Preis unbedingt gleich gut oder bieten die gleiche Verarbeitungsqualität, weshalb eine auf die individuellen Ansprüche angepasste Kaufberatung empfehlenswert wert ist. Diese sollte jedoch keineswegs im örtlichen Elektro-Großmarkt erfolgen, wie zahlreiche eigene Erfahrungen und die von Bekannten gezeigt haben. Am besten für eine zielgerichtete Suche ist die Kaufberatung in einer Internet-Community, die sich auf den HiFi-Bereich spezialisiert hat, sowie das Probe-Hören diverser Kopfhörer in einem speziellen HiFi-Ladengeschäft an der eigenen Abspielelektronik. Alternativ kann man sich auch über das Internet, teilweise gegen Kaution, teilweise gegen eine Reinigungspauschale, verschiedene Modelle zukommen lassen und innerhalb eines zuvor vereinbarten Zeitraumes ausgiebig und in Ruhe testen.
Zwar ist dies mühsam und zeitaufwendig, führt jedoch durch intensives Vergleichen zu besseren Ergebnissen - schließlich ist nicht jeder ein Sammler und besitzt dutzende Kopfhörer. ;)


Was will ich nun mit diesem Blog bewirken/erreichen?

Nicht viel, nur ein wenig meine Schreib-Lust ausleben und meine nicht-kommerziellen Reviews der Kopfhörer und Geräte, die ich selbst besitze, veröffentlichen und somit dem/der einen oder anderen damit vielleicht ein wenig bei der Entscheidung, welcher Kopfhörer für ihn/sie passend ist/sein könnte, weiterhelfen.
Ein wenig Erfahrung mit Kopfhörern und die grobe Kenntnis von Klangbeschreibungen sollte jedoch gegeben sein, um ein besseres Verständnis des Geschriebenen zu ermöglichen.