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Mass Fidelity Relay: der Bluetoooth-DAC, welcher wie ein kabelgebundener klingt - Review 🇩🇪


Prolog:

Vor Beginn meines eigentlichen Reviews möchte ich mich bei Mass Fidelity und Blonde2.0 für das Bereitstellen eines Exemplares des Relay Bluetooth-DAC für mein Review, das meine ehrliche Meinung reflektiert, bedanken.

Ich erinnere mich noch, vor gut zehn Jahren, als sich Bluetooth noch eher in den Kinderschuhen befand und erste kabellose HiFi-Produkte mit Bluetooth-Funktion auf den Markt kamen, dass ich meine ersten Erfahrungen mit Bluetooth im Audio-Bereich mit einem portablen Empfänger von Philips machte. Der kleine schwarze Knubbel aus Plastik hatte eine kurze Akkulaufzeit, ein sehr hohes Grundrauschen, unterstützte noch keine höherwertigen Übertragungs-Codecs, die es damals ja noch nicht gab und hatte eine recht miserable Audioqualität voll mit Artefakten, Kompression und Störgeräuschen allgemein.
Seitdem hat sich Bluetooth immer weiter entwickelt und Codecs hervorgebracht, die immer höhere Bitraten bei der Übertragung ermöglichen, hin zu solchen, die theoretisch ebenbürtig mit der Qualität einer Audio-CD sind. Galt in den letzten Jahren im Heim-HiFi-Bereich noch Streaming über W-LAN als einzige akzeptable Alternative gegenüber des kabelgebundenen Anschlusses, ist Bluetooth in diesem Anwendungsgebiet immer mehr im Kommen und könnte zukünftig sogar das Streaming über W-LAN ablösen, oder wenigstens eine qualitativ gleichwertige Alternative darstellen.

In der nahen Vergangenheit konnten mich bereits Bluetooth-Geräte mit der neuesten aptX Technologie und auch mit AAC-Kompatibilität stark überzeugen, und so werde ich im Verlauf dieses Reviews herausfinden, wie sich der Relay Bluetooth-DAC der kanadischen Firma Mass Fidelity denn so behauptet.


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Technische Daten:

UVP: $249
Versorgungsspannung: 110-240 Volt/5 Volt DC 1 A
Ausgangsspannung: max. 2 Volt RMS
D/A Wandler: Burr Brown 5102, 24 Bit
Bluetooth Modul: aptX CSR fähig
Max. Bluetooth Entfernung: 10 m
Gehäuse: Maschinell veredeltes Aluminium
Abmessungen: 115x100x36 mm (LxBxH)
Gewicht: 380 g


Auspacken, Lieferumfang:

Sehr positiv hat mich bereits der erste Eindruck der schlicht-modern gehaltenen Verpackung gestimmt. Auf der Vorderseite findet man hauptsächlich ein Bild des Relay vor; die Rückseite bietet eine kurze Beschreibung des Geräts und erwähnt dessen Vorzüge.
Die eben genannte weiße Verpackung ist eigentlich ein Schuber aus Pappe; die eigentliche Verpackung ist dunkelgrau, befindet sich darunter und bietet auf der Vorderseite ein Sichtfenster auf den Bluetooth-DAC sowie an den Seiten einen umlaufenden weißen Streifen als Kontrast, auf dem stolz „Designed in Canada“ steht.
Hebt man den Deckel ab, erwartet einen links der in Folie eingeschweißte DAC und rechts eine mit „accessories“ beschriftete Box mit Magnet-Deckel, in welcher sich das Zubehör befindet, das da wäre: ein Netzteil, welches 110 bis 240 Volt Spannung verträgt, drei Steckdosen-Aufsätze für den europäischen, amerikanischen und asiatischen Markt, eine aufschraubbare Bluetooth-Antenne, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und schließlich zwei hochwertige Verbindungskabel, wovon eines beidseitig Cinch-Stecker und das andere auf einer Seite Cinch-Anschlüsse und auf der anderen einen 3,5 mm Klinkenstecker besitzt – man benötigt also kein zusätzliches Zubehör und kann direkt loslegen, was ich nicht erwartet hatte, jedoch enorm praktisch finde.










Optik, Haptik, Verarbeitungsqualität:

Der hochwertige Eindruck der Verpackung setzt sich am Relay selbst fort.
Dieser ist aus Aluminium gefertigt, 380 Gramm schwer und von den Abmessungen her sehr klein, so
dass er nur marginal länger als ein iPhone 4  und niedriger als meine Computer-Maus ist.
Der auf rutschfesten Gummifüßen stehende DAC hat auf der Stirnseite den Mass Fidelity Schriftzug aufgelasert; auf der Oberseite befinden sich eine kleine LED und aufgelasert „Relay by Mass Fidelity“. Von links nach rechts befinden sich auf der Rückseite der Anschluss für das Netzteil, nach innen versetzt die Cinch-Ausgänge, der Schraubanschluss für die Antenne und schließlich der multifunktionale Ein- und Ausschaltknopf, welcher einen weichen, jedoch definierten Druckpunkt besitzt, wodurch  der Relay beim Betätigen jenes Knopfes nicht verschoben wird.

Wie auch die Geräte von Apple ist der obere Teil des Gehäuses aus einem vollen Aluminium-Block gefräst und dann auf der Unterseite mit dem Boden verbunden.
Das hochwertige Gehäuse fühlt sich sehr gut an, weist keine Makel oder Grate auf und bietet extrem genaue und kleine Spaltmaße auf der Unterseite.









Funktionen:

In dem kleinen DAC stecken einige nützliche Funktionen, die man ihm so gar nicht ansieht.
Klar, auf der Oberseite befindet sich die Status-LED und hinten gibt es analoge Cinch-Ausgänge und einen Ein-/Ausschalter – könnte man sich denken, doch dem ist nicht so.

Ganz gewöhnlich schaltet man den DAC mit einem einfachen Druck auf den multifunktionalen Knopf auf der Rückseite ein, woraufhin die einst rot leuchtende Stand-By LED auf der Oberseite ihre
Farbe in ein bläuliches Weiß ändert und bei einem weiteren kurzen Druck auf dieselbe Taste wieder rot wird, einhergehend mit dem Zurückversetzen des Relay in den Stand-By Modus. Das war’s aber noch nicht – der Relay besitzt eine automatische Abschaltfunktion, bei welcher der DAC automatisch in den Stand-By wechselt, wenn 30 Minuten lang keine Aktivität erkannt wird. Diese automatische Abschaltfunktion lässt sich jedoch deaktivieren, indem man den Ein-/Ausschaltknopf zehn Sekunden lang gedrückt hält, wobei nach fünf Sekunden mit einem Relais-Klicken die weiße LED ihre Farbe in orange wechselt und nach weiteren Fünf Sekunden wieder weiß wird, was bedeutet, dass die Abschaltfunktion deaktiviert wurde. Reaktivieren lässt sie sich, indem man den Relay vom Netzstrom trennt.
Was hat jedoch diese ominöse orangefarbene LED zu bedeuten? Diese signalisiert ein verstecktes Highlight des Relay, nämlich einen digitalen SPDIF-Ausgang. Hält man den Knopf auf der Rückseite
nämlich fünf Sekunden lang gedrückt, schaltet der Relay den analogen Cinch Line-Out um, welcher nun über beide Ausgänge ein digitales Signal ausgibt und den Anschluss eines externen DAC (eigentlich sogar zwei) ermöglicht. Auf den analogen Ausgang lässt sich durch ein erneutes fünfsekündiges Drücken auf die Taste zurück wechseln.

Generell möchte ich noch erwähnen, dass mit den iDevices eine Lautstärkeregelung möglich ist, wodurch man den Relay auch an Aktivmonitoren anschließen kann, sofern man ein Gerät von Apple zum Streaming verwendet. Mit meinem zweiten getesteten Gerät, dem BlackBerry Q10, war eine Lautstärkeregelung über Bluetooth nicht möglich.


Gerätekopplung:

Die Verpackung wirbt mit einem einminütigen Set-Up und dem Slogan „Plug. Connect. Play.“, impliziert also eine einfache Handhabung und Einrichtung.
In der Realität ist die Inbetriebnahme tatsächlich so einfach, wie Mass Fidelity suggeriert: ist das
Netzteil angeschlossen und der Relay mit der HiFi-Anlage verbunden, kann es nach dem Einschalten direkt losgehen. Ein klassisches Pairing mit dem Abspielgerät ist nicht vonnöten; der Relay wird einfach in den Bluetooth-Einstellungen bei den verfügbaren Verbindungen ausgewählt (und verbindet sich nach dem ersten Mal zukünftig automatisch) und schon kann die Wiedergabe losgehen.

„Einstecken, anschließen, loslegen“ – Benutzerfreundlichkeit vom Feinsten mit einfachster Handhabung.


Reichweite:

Sowohl mit meinem iPhone 4 als auch BlackBerry Q10 konnte ich, trotz zwei Wänden zwischen mir und dem Relay, mindestens 14 Meter Reichweite erreichen (mehr gaben die Räumlichkeiten nicht her). Das sind mal richtig stattliche Werte!
Unter realistischen Begebenheiten wird die Entfernung zum kabellosen DAC sieben Meter jedoch wohl nie überschreiten, doch ist es beruhigend zu wissen, dass wesentlich mehr drin ist.


Klang:

Getestet habe ich den Klang des Relay an zwei Lautsprecher- und zwei Kopfhörerketten.

Die erste Lautsprecher-Kette bestand aus zwei Pro-Ject Amp Box Mono als Endverstärker, welche aus Größen-Gründen und der Präferenz der digitalen Verstärkung meinen High-End Pioneer-Boliden aus den späten 80er Jahren ersetzten und sich bei mir als Favoriten für unter 1000€ herausstellten. Als Vorverstärker diente ein digital arbeitendes Abschwächglied von Sure Electronics, das ich schließlich dedizierten Vorverstärkern bis 600€ vorgezogen habe, da es sich hervorragend misst und den Klang des Quellgerätes gänzlich rauschfrei, linear und messtechnisch unverändert weitergibt.
Als Hauptlautsprecher kamen an dieser Kette meine Swans M1 Kompaktlautsprecher zum Einsatz, die man wohl als solides (unteres?) Mid-Fi bezeichnen kann – ich habe mich einfach auf Kopfhörer spezialisiert.
Das zweite Paar Lausprecher waren meine DIY-Lautsprecher „Cyburgs Needle“, eine mit den Tangband W3-871 Breitbändern und einem Sperrkreis bestückte TQWT-Konstruktion, die zwar vom Materialpreis her günstig ist, dafür jedoch für Breitbänder sehr sauber, tief und ausgewogen spielt und bei mir am Computer zum Einsatz kommt.

Die Kopfhörer-Ketten bestanden aus dem Yulong U200 mit dem Sennheiser HD 600, HD 800 und Audeze LCD-X sowie Leckerton UHA-6S MK.II mit meinen maßgefertigten Ultimate Ears Reference Monitors, Etymotic ER-4S, Shure SE846 und Sennheiser IE 800.

Als Wiedergabegeräte diente mein BlackBerry Q10, welches den aptX-Codec unterstützt; dazu kam noch mein iPhone 4 zum Einsatz. Abgespielt wurden FLAC-, WAV-, AAC- und MP3-Dateien.

Messwerte, Frequenzgang:

Quasi perfekt linear und frei von Artefakten zeigte sich bei meiner Messung der Frequenzgang des Relay mit dem BlacBerry als Quelle:



Die restlichen Messwerte wie Verzerrungen, Rauschabstand und Dynamikumfang sind auch extrem gut; aufgrund meines Interfaces, welches generell jedoch 10 bis 20 dB unterhalb von Referenz-Messungen anderer Nutzer liegt, verzichte ich (wie üblich) auf ein Hochladen dieser.
Meine Messungen des Frequenzganges hingegen sind stets repräsentativ und genau.

Allein beim Betrachten der Messdiagramme könnte ich wirklich nicht darauf schließen, dass es sich beim getesteten Gerät um einen Bluetooth-Wandler handelt, so gut misst sich der Relay.

Auflösung, Präzision, Bühnendarstellung:

Lautsprecher-Kette:

Mit beiden Lautsprecher-Paaren trat beim Testen, wie erwartet, kein Rauschen auf. Sonstige Störgeräusche wie Brummen oder Britzeln konnte ich auch nicht ausmachen, was dafür spricht, dass der Relay ein gut konstruiertes Schalt-Design besitzt – aber da In-Ears intimer sind und durch ihre höhere Empfindlichkeit auch kritischer reagieren, werde ich diesen Teil des Tests nach weiter unten im Review verlagern.
Wie ich es von einem (angenommen) gut bis sehr gut konstruierten Bluetooth-DAC erwartet hatte, war der Klang transparent, klar, präzise, fest und vor allem neutral und ich konnte keinen Unterschied zur kabelgebundenen Wiedergabe feststellen.  Der Bassbereich der Swans blieb fest, ohne aufzuweichen und der Bändchenhochtöner gab die hohen Frequenzen ganz ohne Klirr, Verzerrungen oder Artefakte wieder; die Lautsprecher büßten also kein Bisschen an Präzision im Vergleich zur kabelgebundenen Wiedergabe ein.
Auch die Instrumentendarstellung und –separation blieb unverändert präzise und das gelbe Hochton-Bändchen der Swans platzierte Instrumente auf der von Haus aus sehr breiten virtuellen Bühne scharf getrennt voneinander.

Arg verwunderlich war dies für mich jetzt jedoch nicht, so ist mein Raum zwar gut bedämpft, jedoch noch klar vom Studio-Standard der Raumakustik entfernt und wird hauptsächlich auch als Arbeits- statt Hörzimmer verwendet, weshalb ich die Lautsprecher (damit meine ich die Swans; die Needles besitzen ihre fixe Position hinter meinem großen L-förmigen Schreibtisch) bei jedem neuen Hören neu aufbauen muss und ein Test vor einiger Zeit gegen meine Nubert nuPro A100 zeigte, dass sich die teureren Swans mit den deutlich günstigeren Nuberts bis auf die Instrumentenseparation nicht mithalten konnten, obwohl ich mit den Swans auch im Nahfeld höre.

Kopfhörer-Kette:

Beginnen durfte die Bügelkopfhörer-Kette mit dem Yulong.
Auch hier konnte ich keinerlei zusätzliches Rauschen durch den DAC vernehmen, Bügelkopfhörer sind jedoch auch weitaus weniger empfindlich als In-Ears und decken Rauschen nur bei stark rauschenden Quellgeräten auf. Auch statische Störgeräusche gab es hier nicht und was ich hörte, war noch immer sehr neutral, transparent und präzise.
Kein aufweichender Bass war hörbar, keine Stumpfheit in den Tiefen – einfach nichts dergleichen, obwohl meiner Erfahrung nach Magnetostaten, wie der Audeze LCD-X, solche Sachen recht schnell aufdecken. Auch im Hochton, welcher ganz gern mal bei Bluetooth etwas weniger detailreich kommt, konnte ich nichts dergleichen feststellen, denn Details kamen ebenso klar, sauber und gänzlich frei von Artefakten oder dergleichen.

Weiter ging es dann mit der In-Ear Kette mit dem Leckerton.
Beginnen möchte ich hier mit dem iPhone als Quellgerät.
Zu allererst hörte ich wieder, ob es mit den oben genannten In-Ears (UERM, ER-4S, SE846, IE 800) Rauschen oder sonstige Störgeräusche bei der Wiedergabe einer leeren Audiodatei gab. Zu meiner Freude konnte ich hier rein gar keine negativen Dinge feststellen und selbst zusätzliches Rauschen gab es nicht – perfekt!
Danach folgte der eigentliche Hörtest, und dieser war mehr als überraschend: ich erwartete, dass der Relay ein guter oder gar sehr guter Bluetooth-DAC sei, doch meine Erwartungen konnte er dann sogar noch übertreffen: der Bass blieb unverändert trocken, präzise, fest und kontrolliert, ohne dass ich einen Unterschied zur kabelgebundenen Wiedergabe feststellen konnte; auch die allgemeine Auflösung war sehr hoch und  wüsste ich es nicht, hätte ich nicht geglaubt, dass ein Bluetooth-DAC die Wandlung übernimmt. Lediglich bei MP3-Dateien (trotz 320 kBps cbr) hatte ich mit dem iPhone das Gefühl, im oberen Hochton minimal weniger Präzision im Ausklang zu bekommen und meinte, eine minimal kleinere Bühne zu vernehmen – aber ganz ehrlich gesprochen, die Unterschiede, sofern sie überhaupt existierten, waren so gering und ich musste andauernd hin- und herwechseln, um überhaupt zu meinen, einen Unterschied feststellen zu können, sodass ich davon ausgehe, dass es sich um Autosuggestion handelte („ein Bluetooth-DAC muss der kabelgebundenen Wandlung doch unterlegen sein“, redete mir mein Unterbewusstsein oft ein) und ich mir ziemlich sicher bin, bei exakt angeglichener Lautstärke und Wechseln zwischen den Geräten ohne Unterbrechungen beim Hören in einem Blindtest keinen Unterschied erkennen zu können.
Dann ging es weiter mit dem BlackBerry, welches in der Vergangenheit bei mir immer die besten Ergebnisse im Bluetooth-Modus lieferte. Ganz ehrlich: ungeachtet des Audioformates konnte ich keine Unterschiede zu einer kabelgebundenen Wandlung wahrnehmen. Alles war so klar, präzise und hochauflösend, ganz ohne Artefakte oder Einbußen der Bühnendarstellung, was mich ehrlich gesprochen richtig sprachlos stimmte – selbst mit den kritischen In-Ears blieb der Relay einfach einwandfrei.


Fazit:

Mass Fidelity hat mit dem Relay einen wirklich tollen Bluetooth-DAC auf den Markt gebracht, der

nicht nur mit einem schlichten, zeitlosen Design und einer makellos hochwertigen Verarbeitungsqualität sowie sinnvollem Zubehör aufwarten kann, sondern noch einen zuschaltbaren Digitalausgang bietet, welcher aufgrund des tadellosen Klanges jedoch eigentlich nicht unbedingt vonnöten wäre.
Der Klang ist im besten Sinne des Wortes neutral und so, wie man es von einem exzellenten DAC erwartet – man bemerkt ihn nicht in der Kette, da er klanglich transparent und nicht schönfärbend, sondern sachlich spielt und in der Gerätekette nicht auffällt, wie es auch ein gut konstruierter Verstärker nicht tun soll.
Auch mit In-Ears, welche meiner Erfahrung nach die Krönung der Aufdeckung von Schwächen darstellen, kann ich nicht einen Mangel erkennen und der Klang ist kein Stück schlechter als bei guter kabelgebundener Wiedergabe – Mass Fidelity zeigt, dass Bluetooth es geschafft hat, mit der kabelgebundenen und kabellosen Wiedergabe über WiFi gleichzuziehen, was auch noch vor wenigen Jahren undenkbar schien. Ein Quellgerät, das aptX- oder AAC-Streaming über Bluetooth unterstützt, sollte jedoch trotzdem für den bestmöglichen Klang vorhanden sein.
Ich kann ganz ehrlich keine Schwächen beim Relay sehen und könnte lediglich die etwas zu fest sitzenden beiliegenden Cinch-Kabel und die für meinen Geschmack etwas zu hell geratene LED als Schwachpunkte benennen, da ich ansonsten wirklich keinen Mangel erhören kann – sowohl mit Lautsprechern als auch mit Kopfhörern ist der Relay Bluetooth-DAC einfach grandios.