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Chris' Best of 2015 - die Awards zum Jahresende 🇩🇪


Das Jahr 2015 ist beinahe vorüber und wie viele andere Seiten auch möchte ich der Tradition folgen, gegen Jahresende die besten Produkte aus meinem eigenen Bestand und aus den diesjährig getesteten Modellen zu ehren.
Hier küre ich, in Kategorien zusammengefasst, meine persönlichen Lieblinge.



Gliederung:
  • Earbuds
  • In-Ears, dynamisch
  • In-Ears, Balanced Armature
  • In-Ears, hybrid
  • Bügelkopfhörer
  • DAPs
  • DAC-Amps
  • Kopfhörerverstärker
  • Bluetooth




Earbuds, bis 50€:

Schwierig - da stehen in der einen Ecke die Apple EarPods, in der anderen hingegen lauern die
BlackBerrys WS-430.
Obwohl mir die BlackBerrys tonal besser gefallen und auch bequemer sitzen, heißen die Gewinner dennoch "Apple EarPods" - schlichtweg weil sie technisch besser sind sowie höher auflösen und dabei mit ~ 30€ auch nicht teuer sind.
Will ich beim Sport günstig, ohne hohe Ansprüche und ohne Abschirmung Musik hören, greife ich gern zu den EarPods, welche im Vergleich zu den Vorgängern auch eine ergonomisch und haptisch deutlich verbesserte Kabelfernbedienung bieten.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/08/WS-430.html

Amazon: http://amzn.to/1J8uv0t



Earbuds, über 50€:

DUNU Alpha 1, hands down. Recht neutraler Klang mit (sehr) präsenten Mitten, tollem Basskörper, knackigem Tiefton und einer insgesamt hohen Auflösung; zudem ist das Kabel komplett frei von Mikrofonie. Nachteile: Hochtonumfang etwas begrenzt, guter Klang hängt enorm von der Wahl der richtigen Aufsätze und einem guten Sitz ab.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/12/DUNU-Alpha1.html

Amazon: http://amzn.to/1J8ueug




In-Ears, dynamisch, bis 50€:

And the winner is: ... KZ HDS1.
Bei einem Preis von unter 10€ spielen die In-Ears in der 50€-Liga ohne Mühe mit.
Der Klang ist relativ ausgewogen mit einer Prise mehr Bass und etwas betonten Mitten, welche tonal in meinen Ohren korrekt spielen, was man bei vielen anderen Billigst-In-Ears leider nicht findet. Der Hochton ist sehr gleichmäßig, die Bühne klein, dafür jedoch ausgewogen in Sachen Breite und Tiefe. Für den Preis ist die Auflösung bemerkenswert und ich hätte beim Hören eher die 50€+ Klasse erwartet.
Ein anderer potentieller Gewinner wäre der Fostex TE-02, den ich zu Jahresanfang gekauft, jedoch noch nicht gereviewt habe und daher dem HDS1, welcher einen sehr guten Gegenwert für das Geld bietet, den Vortritt gewähre.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/11/Knowledge-Zenith.html

Amazon: http://amzn.to/1mE1EXI



In-Ears, dynamisch, bis 100€:

Hier konnte mich besonders der Brainwavz M3 überzeugen.
Mit einer sehr ausgewogenen, etwas Stimm-orientierten und leicht warmen Abstimmung spielt er hochauflösend und bietet eine phantastische räumliche Tiefe. Einen Peak im Hochton besitzt er auch, doch stört dieser nicht und verleiht dem Klang etwas Frische.
Lediglich das Kabel könnte etwas weniger Feder-artig und steif sein, ansonsten bietet der M3 jedoch einen sehr guten Gegenwert für das Geld und lässt sich trotz der Stege auch mit dem Kabel über den Ohren tragen, sofern man nicht gerade sehr kleine Ohrmuscheln besitzt.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/08/M3.html

Amazon: http://amzn.to/1mE1DD4



In-Ears, dynamisch, bis 150€:

Am meisten Spaß hat mir in dieser Kategorie der DUNU Titan 5 bereitet, welcher in meinen Ohren ein verfeinerter Titan 1 ist.
Tonal eine Badewanne mit einem Bass, welcher von der Abstimmung an den Triple.Fi 10 mit seinem "Subwoofer-Charakter" erinnert, bietet der Titan 5 einen in meinen Ohren zwar etwas hellen, doch recht natürlichen Hochton und gut ausbalancierte Mitten.
Die Auflösung ist gut und der Bass kommt für In-Ears mit dynamischen Treibern richtig schnell.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/12/Titan-5.html


Amazon: http://amzn.to/2gvDxrr


In-Ears, dynamisch, bis 300€:

And the (clear) winner is: ... LEAR LHF-AE1d.
Was Tatco Ma hier geschaffen hat, ist klanglich ganz großes Kino. Der dynamische LHF-AE1d besitzt eine kleine Schraube im Gehäuse, welche die Tonalität von "relaxt neutral" bis "stark basslastig" reichen lässt. Die Detailauflösung ist richtig gut und der LEAR schlägt hier andere dynamische Konstrukte im gleichen Preisbereich mühelos, bei einem gleichzeitig sehr natürlichen Klangbild und einer guten Räumlichkeit.
Ganz ehrlich, der LHF-AE1d klingt nicht nur richtig gut, sondern ist auch noch toll verarbeitet und enorm vielseitig. Was Tatco hier für lediglich um die 200€ an In-Eears liefert, ist erstaunlich und die In-Ears bieten für den Preis einen wirklich sehr guten Gegenwert für's Geld.
Kurzum: ich liebe die Präsentation dieser In-Ears und habe die Bass-Schraube in etwa in der Werkseinstellung belassen. Tatco, you're a genius and deserve my full respect.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/10/LEAR-AE1d.html



In-Ears, dynamisch, über 500€:

Hätte ich ihn hier auf meinem Blog getestet, wäre es der Sennheiser IE 800, eine Spaß-Maschine auf hohem Niveau. Tonal eine klare Badewanne mit angehobenem Tief- und Midbass sowie Hochton. Natürlichkeit ist nicht seine Stärke, aber die will er meiner Ansicht nach auch gar nicht anstreben. Die Detailauflösung ist richtig gut und für einen dynamischen In-Ear spielt er präzise als auch schnell.
Die Bühne ist breit und seitlich fein gestaffelt, könnte jedoch mehr Tiefe vertragen - hier besitzt sie in meinen Ohren von den Proportionen eine gewisse Ähnlichkeit mit der des HD 800.
Mobil macht der IE 800 Spaß und dafür verwende ich ihn auch ab und zu.
Was mich jedoch enorm an ihm stört, ist das kurze und billig wirkende Kabel, das einfach nur fragil wirkt.

Review: Ein Review habe ich dem IE 800 bereits gewidmet, doch anderweitig. Sollte ich es irgendwann mal etwas anpassen, findet es auch den Weg hierher.

Amazon: http://amzn.to/1mE1Je6



In-Ears, Balanced Armature, bis 50€:

Hier muss ich nicht lange um den heißen Brei herum reden, der Gewinner ist für mich ganz klar der MEElectronics/MEEaudio A151 in der zweiten Generation. Tonal klar an den originalen A151 angelehnt, jedoch mit etwas mehr unterem Hochton, stellt der "neue" MEE ein klares Upgrade gegenüber der ersten Generation dar und punktet mit einem präzisen, räumlichen, detailreichen Klangbild, das meinen Liebling für den Sport, den UE600vi, technisch deklassiert.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/10/MeElectronics-A151-2nd-gen.html



In-Ears, Balanced Armature, bis 100€:

Photo 5 of 61Die Apple DualDriver In-Ears gewinnen für mich in dieser Kategorie. Klanglich richtig stark und höher auflösend als die meisten Single-Driver In-Ears mit Balanced Armature Wandlern, spielt der Apple ausgewogen-dunkel-bassig (tiefer Sitz dafür unumgänglich) und präzise. Ganz so kohärent wie die meisten Single-Driver sind die ADDIEMs nicht, bieten für den Preis jedoch einen richtig guten Gegenwert für das Geld.
Ein ausführlicherer Test auf meiner Seite folgt vielleicht irgendwann mal.

Review:
 Ein Review existiert, doch nicht hier. Vielleicht passe ich es etwas an (meine damaligen Höreindrücke entstanden bei geringer Einsetz-Tiefe und variieren daher) und veröffentliche es anschließend.

Amazon: http://amzn.to/1J8uGJa


In-Ears, Balanced Armature, bis 200€:

Die PaiAudio MR3 In-Ears waren hier für mich wohl eine der größten Überraschungen dieses Jahres: die Exoten sind Triple-Driver in Zwei-Wege Konfiguration und spielen tonal ziemlich neutral, mit etwas mehr Hochton. Von der Abstimmung erinnern mich die In-Ears daher auch an einen minimal wärmeren UERM mit einem Hauch mehr Kickbass und einem weniger scharfen Hochton.
Die räumliche Darstellung ist sehr gelungen und in Sachen Detailauflösung übertreffen die MR3 den Shure SE425, bei einem geringeren Preis.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/09/PaiAudio-MR3.html


In-Ears, Balanced Armature, bis 300€:

Etymotic ER-4S heißen die Gewinner in dieser Kategorie. Die ER-4S sind Single-Driver In-Ears und eines der ältesten Modelle, das auf Balanced Armature Technologie setzt. Enorm neutral abgestimmt und bei einer Performance, welche diejenige mancher Dual-Driver übertrifft, stellen die ER-4S In-Ears von der reinen Abstimmung meine persönlichen Lieblinge aus all meinen Modellen dar, obwohl ich technisch bessere Exemplare besitze.
Neutral, kohärent, professionell.

Review: 
Ein Review meiner liebsten In-Ears ist bereits in der Mache.

Amazon: http://amzn.to/1mE1Vdg


In-Ears, Balanced Armature, bis 400€:

Für den Einsatz draußen und bei Reisen stellen die Fischer Amps FA-3E eines meiner liebsten Modelle dar. Mit einer sehr ausgewogenen tonalen Abstimmung bieten die FAs eine hohe Detailauflösung gepaart mit einer eher kleinen, doch recht gut gemachten Bühne, die immerhin größer als die des SE425 ist.
Viel mehr benötigt man "on the go" nicht und auch stationär machen die FA-3E eine richtig gute und präzise Figur.

Review: 
Sobald ich die Zeit und Lust dazu finde, widme ich den Fischer Amps In-Ears definitiv ein Review.


In-Ears, Balanced Armature, bis 1000€:

Die Spaßmaschine namens Shure SE846 gewinnt für mich hier in dieser Kategorie. Die In-Ears bieten drei Klangfilter zur persönlichen Anpassung des Hochtons (ich bevorzuge die weißen, hellen Filter) mit viert Treibern je Seite. Für die Tieftöner des Shure kommt erstmals bei In-Ears eine von Lautsprechern bekannte TML-Bauweise zum Einsatz; der SE846 besitzt einen gen Tiefbass gleichmäßig ansteigenden Bassbereich und "dicke" Mitten. Als hochauflösende "Tiefbass-Maschine" macht der SE846 besonders bei moderner Musik Spaß und besitzt eine glaubhafte Bühne. Lediglich der Hochtonumfang oberhalb von 10 kHz lässt für den Preis etwas zu Wünschen übrig, ist dennoch etwas besser als bei früheren Shure-Konstrukten.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/07/se846.html


Amazon: http://amzn.to/1stVOLP


In-Ears, Balanced Armature, über 1000€:

Photo 3 of 61Mit den Ultimate Ears Reference Monitors, welche mittlerweile nicht mehr produziert werden, habe ich den ersten Schritt in die Richtung von maßgefertigten In-Ears gewagt.
Klanglich recht neutral (wenngleich nicht ganz so neutral wie die ER-4S von Etymotic), mit lediglich minimal mehr Grundtonwärme und einer leichten Senke in den mittleren sowie einem Peak in den oberen Höhen besitzen die UERM eine sehr hohe Detailauflösung mit einer hohen Authentizität als auch räumlich präzisen und holographischen Bühne.

Review:
 Eindrücke im Internet zu finden, jedoch (noch) nicht als vollständiges Review






In-Ears, hybrid, bis 200€:

Überzeugen konnte mich hier der Fidue A73 recht gut.
Klanglich ist er tonal eine Badewanne mit festem, gleichmäßig angehobenem Bassfundament sowie einem milden, dunklen Badewannen-Hochton mit einem kleinen, nicht scharfen sondern sehr subtilen Peak in den oberen Höhen.
Der Klang st kontrolliert, präzise und vereint die besten Eigenschaften aus der dynamischen und Balanced Armature Welt.
Mir macht der Kleine richtig viel Spaß.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/09/Fidue-A73.html

Amazon: http://amzn.to/1mE21Sh



In-Ears, hybrid, bis 500€:

Die hybriden DUNU DN-2000J In-Ears überzeugten mich hier mit einem ausgewogen-
badewannigen Klang, der mit einer hohen Auflösung, großen klanglichen Bühne sowie einem Bass überzeugen kann, welcher für einen dynamischen Treiber recht schnell, sehr kontrolliert und insbesondere mit einem richtig tollen Körper daherkommt, welcher mich an den meines Audeze LCD-X erinnert.
Die Verarbeitung ist gut und aufgrund der hohen Kabel-Qualität vermisse ich persönlich auch nicht die Option austauschbarer Signalleiter. Einzig der Hochton kann manchmal etwas zu spitz wirken.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/10/DUNU-DN2000J.html

Amazon: http://amzn.to/1mE178e




Bügelkopfhörer, bis 50€:

Der Superlux HD681 war einer der am meisten gehypeten Kopfhörer aus dem Billig-Segment in der letzten Zeit. "Bei einem Preis von um die 20€ kannste nix falsch machen", dachte ich mir und holte mir auch einen dieser Billigheimer.
Zwar spielt er etwas verfärbt und ist im Hochton auch ein wenig aufdringlich, doch wäre ich selbst bereit, klanglich für das Gebotene locker zwischen 60 bis 100€ auszugeben.
Somit ist der Superlux für den Preis ein richtig guter Kopfhörer, dem es etwas an Feinschliff fehlt. Für gerade einmal 20€ erhält man mit dem HD681 einen sehr soliden Kopfhörer.

Review:
 noch nicht vorhanden

Amazon: http://amzn.to/1J8uRE6


Bügelkopfhörer, bis 100€:


Mein Liebling ist hier ganz klar der Shure SRH440. Mit einem recht neutralen Frequenzgang (bei
dem der Bass jedoch gen Tiefbass abfällt) besitzen die geschlossenen, ohrumschließenden Bügelkopfhörer einen für den Preis recht präzisen Klang mit einer räumlich für einen geschlossenen Kopfhörer verhältnismäßig überzeugenden Präsentation mit ordentlicher Tiefenstaffelung.
Mankos: die Rasterung ist recht leichtgängig und verstellt sich schnell, dazu nervt mich das Spiralkabel beim Einsatz draußen, einem Einsatzzweck, für den ich den Kopfhörer entfremde (der SRH440 ist für den Studio-Einsatz konzipiert; das Kabel ist jedoch austauschbar und Shure bietet auch ein passendes gerades Kabel an).

Review:
in verkürzter Form im Internet zu finden, jedoch noch nicht hier (abgesehen von den Quervergleichen beim MEE Air-Fi Matrix² Review)

Amazon: http://amzn.to/1mE28x2


Bügelkopfhörer, bis 200€:

Einen gern genutzten mobilen Begleiter habe ich hier mit dem Sennheiser Amperior. Als
Fortführung des HD 25 besitzt der Amperior Metall-Gehäuse, ist ansonsten jedoch praktisch gleich.
Tonal fokussiert der ohraufliegende Kopfhörer sich bei den tiefen Frequenzen auf den Kickbass, welcher recht straff und präzise kommt. Der Hochton ist entspannt zurückgesetzt im Hintergrund, gleicht dies jedoch mit einer (angenehmen) Betonung in den oberen Höhen wieder aus. Von einer Bühne will ich bei diesem Modell nicht sprechen, doch besitzt der Kopfhörer eine sehr gute "Ortungsschärfe". Mit einer guten Isolation eignet sich der Amperior gut für den portablen Einsatz.

Review:
in verkürzter Form im Internet zu finden, jedoch nicht hier

Amazon: http://amzn.to/1mE2dkj


Bügelkopfhörer, bis 500€:


Mein Liebling und Preis-Leistungs-Sieger kommt hier ebenfalls aus dem Hause Sennheiser und nennt sich HD 600. Tonal recht ausgewogen gefällt mir der in Granit-Optik gehaltene Bügelkopfhörer sehr gut und ist in dem Preisbereich mein persönlicher Favorit, noch vor dem Beyerdynamic DT880 Pro in der 600 Ohm Ausführung und AKG K701.
Die Bühne wirkt in sich schlüssig und realistisch, dazu ist die Abstimmung sehr gut allround-fähig (auch wenn der Kickbass für meinen Geschmack vielleicht einen Tick weniger präsent sein könnte, aber dies trifft auch auf den HD 800 zu, bei diesem sogar etwas mehr).

Review:
 noch nicht vorhanden

Amazon: http://amzn.to/1mE2hk7


Bügelkopfhörer, über 1000€:

Der dritte Sennheiser in Folge: HD 800, mein Liebling besonders für Klassik und elektronische Musik. Ausgewogen abgestimmt mit einer leichten Badewanne ist die Klangsignatur; die Bühne ist sehr breit und trennt Instrumente wie ein Seziermesser enorm präzise, obwohl ich mir verhältnismäßig etwas mehr räumliche Tiefe wünsche. Die Detailauflösung befindet sich auf einem hohen Niveau und der Bass kommt sehr trocken und straff.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/07/hd-800.html





DAPs, bis 100€:

Mein Liebling unter 100€ ist der (leider nicht mehr hergestellte) SanDisk Sansa Clip Zip mit RockBox als Betriebssystem. Diesen verwende ich hauptsächlich zum Sport, wofür ich die Einstellungen (dank der Alternativ-Firmware RockBox) auf meine Bedürfnisse angepasst habe.
Mit einer Ausgangsimpedanz von unter einem Ohm eignet er sich auch hervorragend für In-Ears mit mehreren Balanced Armature-Treibern, dazu hält sich das Grundrauschen erfreulich in Grenzen. In ruhiger Umgebung zu Hause erscheint mir der Klang etwas verwaschen und der Bass nicht ganz so gut differenziert (mit hochwertigen In-Ears), das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau und fällt beim Sport auch nicht negativ auf (es sei denn natürlich, man hört bei sehr hohen Pegeln, was ich als Leise-Hörer jedoch nicht mache).
Lediglich eine Unterstützung von Kabel-Fernbedienungen fehlt ihm zum perfekten Sport-Begleiter.

Review: Vielleicht folgt mal bei Lust und Zeit ein kleines Review inklusive Zeigen meiner Einstellungen.

Amazon: http://amzn.to/1mE2l3f


DAPs, bis 300€:

Ein Exot, der Shanling M2, ist für mich knapp der Gewinner in dieser Kategorie. Hatte ich noch anfangs Bedenken wegen der Bedienung, stellte sich die Navigation über das Scroll-Rad als sehr praktisch und intuitiv heraus.
Photo 54 of 61Die Verarbeitung insgesamt ist wertig und der Klang ebenfalls an sich gut, doch eignet er sich aufgrund seiner höheren Ausgangsimpedanz von etwa 7 Ohm und dem hohen Grundrauschen nicht wirklich für empfindliche und Mehrtreiber-In-Ears.
Für Bügelkopfhörer und zum "Stacking" mit einem externen DAC oder Kopfhörerverstärker hingegen liebe ich ihn, trotz seiner kleinen Macken. Ja, insgesamt mag ich ihn sogar mehr als meinen FiiO X3 (erste Generation), was an der für mich besser gelösten Bedienung und Menü-Struktur liegt.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/11/Shanling-M2.html


Amazon: http://amzn.to/1stVL2J


DAPs, über 300€:

Insgesamt doch noch überzeugen konnte mich dieses Jahr der iBasso DX80, welcher den DX50 sowie DX90 ablöst.
Photo 57 of 61Als eine große Verbesserung im Vergleich zu den Vorgängern erachte ich die Bedienung sowie den Bildschirm - das Navigieren auf der neu gestalteten Nutzeroberfläche erfolgt intuitiv, Inhalte werden auf dem großen Touchscreen knackig und farbtreu dargestellt.
Klanglich besitzt der DX80 eine große Bühne und einen eher "analogen", organischen Klang.
Die Ausgangsimpedanz ist sehr gering und die feine Lautstärkeregelung ein Traum, leider fällt das Grundrauschen für Leise-Hörer wie mich (mit sehr empfindlichen In-Ears) etwas hoch aus und beim Titelwechsel sowie Pausieren/Starten der Wiedergabe gibt der Player manchmal ein tieffrequentes Schwingen über den Kopfhörerausgang weiter, weshalb ich den DX80, trotz seiner gelungenen Bedienung, nur als Quellgerät über den Digitalausgang als Zuspieler für einen externen DAC nutze (den meisten Menschen fällt dieses Schwingen mitsamt dem Rauschen übrigens gar nicht auf).

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/11/iBasso-DX80.html

Amazon: http://amzn.to/1J8umdf







DAC-Amps, bis 200€:

Eine preiswerte ESS Sabre-Lösung mit sehr feinfühliger Lautstärkeregelung stellt der HiFime 9018d dar, welcher um die 100€ kostet. Sehr praktisch ist auch das Display, welches die Lautstärke und Sampling-Rate anzeigt, dazu lässt sich beim Starten die Bildschirm-Helligkeit dimmen und zwischen zwei Digtalfiltern wählen.
Mit einer Ausgangsimpedanz mickrigen etwa 0,1 Ohm eignet er sich hervorragend für Mehrtreiber-In-Ears mit variierendem Impedanzgang.
Die Bühne ist recht breit und der Hochton Sabre-typisch schnell; sein einziger Pferdefuß ist das hohe Grundrauschen.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/09/HiFime-9018D.html



DAC-Amps, bis 300€:

Winner Winner Chicken Geeky Dinner: der LH Labs Geek Out IEM 100 ist ein tolles kleines Biest.
In seinem Gehäuse, das etwa so breit wie zwei USB-Sticks ist, beherbergt er einen ESS Sabre DAC-Chip sowie eine analoge Ausgangs-Stufe; an Abtastraten und Formaten schluckt er praktisch alles, was man heutzutage in den Hi-Res Shops erwerben kann.
Verstärker-Klang hin oder her, das Teil klingt einfach richtig gut und bietet einen etwas sanfteren Sabre-Hochton, der mehr "analog" erscheint, jedoch das detailliert Digitale nicht vernachlässigt sowie eine fein gestaffelte, tiefe und präzise Bühne besitzt (*pling*, einen Euro in die imaginäre Schwurbel-Kasse).
An Ausgängen sind zwei Stück vorhanden (einer mit 0,47 und der andere mit 47 Ohm Ausgangsimpedanz), dazu gibt es nette LEDs anhand derer sich die Abtastrate errechnen lässt und zwei Knöpfe, mithilfe derer man zwischen den beiden Digitalfiltern wechseln kann. Die Lautstärke sollte jedoch nicht im Windows Mixer, sondern im Light Harmonic Control Panel geregelt werden.
Das Grundrauschen ist auch mit empfindlichen In-Ears gering.
Der Geek Out ist ein richtig gelungenes kleines Biest und ist für mich quasi Kritik-frei.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/08/Geek100.html

Amazon: http://amzn.to/1J8v4au





Photo 8 of 61
Kopfhörerverstärker:

Meine Allzweckwaffe ist hierbei mein Gain-reduzierter Leckerton Audio UHA-6S.MKII, welcher in Amerika von Nick Kettman (welcher übrigens ein überaus hilfsbereiter und kompetenter Korrespondenz-Partner ist) konstruiert und gebaut wurde.
An Eingängen bietet der UHA-6S in der zweiten Generation (die erste besaß ich ebenfalls) einen USB-, optischen sowie koaxialen DAC-Eingang und auch einen analogen Audio-Eingang.
Die Ausgangsimpedanz liegt unter einem Ohm, dazu gibt es im Low Gain meines Gain-reduzierten UHA-6S praktisch kein Rauschen, auch wenn ich sehr empfindliche In-Ears verwende.
Den Klang würde ich als eine ganz minimal sanftere Adaption von neutral beschreiben.

Review:
vielleicht im Verlauf des nächsten Jahres, der UHA-6S.MKII verdient es definitiv



Bluetooth:

Der Mass Fidelity Relay ist ein stationärer Bluetooth-DAC aus Kanada, der mich richtig überzeugen konnte: klanglich komplett neutral und vor allem gänzlich transparent spielt der DAC, welcher mit einer guten Auswahl an Zubehör daherkommt. Was mich klanglich am meisten überzeugen konnte: mit Geräten, welche den aptX oder AAC over Bluetooth Standard beherrschen, klang der Relay für mich selbst mit kritischen In-Ears genau so gut wie ein kabelgebundener DAC. Chapeau.

Review: http://kopfhoerer-lounge.blogspot.de/2015/09/Mass-Fidelity-Relay.html

Amazon: http://amzn.to/1mE2rYR