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Venture Electronics Monk Plus Earbuds: Berechtigter Hype oder klanglicher Sondermüll? - [Review] 🇩🇪



Prolog:

Für etwas unter 8€ inklusive Versand habe ich mir die Venture Electronics (nachfolgend "VE" genannt) Monk Plus Earbuds bei AliExpress bestellt. Diese Firma hat in den letzten paar Monaten in einschlägigen (insbesondere) amerikanischen Internetforen große Runden gemacht, mit Produkten, die massiv gehypt wurden, insbesondere das Einstiegsmodell, "Monk" genannt. Mit 5$ zuzüglich Versand ist der Preis natürlich enorm gering, und dennoch wurde das Produkt von so gut wie allen Testern extrem positiv bewertet - meiner Meinung nach zu positiv.

Ich hege eine tiefe Abneigung gegenüber VE. Die Gründe dafür sollten jedoch lieber privat bleiben. Ich hege auch teils Abneigungen gegenüber wenigen anderen Firmen, deren Produkte ich dennoch gekauft und in der Vergangenheit getestet sowie (auch größtenteils positiv) bewertet habe und persönlich teilweise sehr mag. Darum habe ich mit dem Kauf dieser Earbuds sehr lange gezögert. Eigentlich könnte ich hier jetzt eine Schmähkritik verfassen, was aktuell ja in Mode zu sein scheint - dennoch mache ich das nicht, rein aus sittlichen Gründen und weil ich möglichst objektiv bleiben will; gerade beim Klang muss ich dies zumindest als jemand, der üblicherweise objektiv und ohne Einbeziehung der eigenen Präferenzen urteilt (zumindest ist dies meine selbstreflektierte Ansicht), machen.


Erhältlich sind die VE Monk Plus Earbuds mittlerweile übrigens auch offiziell bei Amazonhttp://amzn.to/2sK4wda


Lieferumfang:

Die Versand- und Produktverpackung werde ich nicht abbilden. Ebenso wenig die Earbuds selbst, denn ich mag sie persönlich nicht so sehr, was auch zu einem großen Teil am um den Monk generierten Hype liegt. Die Earbuds sind überbewertet, that's it.
Versendet werden die Ohrhörer in einem stabilen, neutralen, gut gepolsterten Karton. Die eigentliche Verpackung der Ohrhörer ist ein dunkler, bedruckter Kunststoffbeutel, der an der Oberseite verschlossen ist. Auf der Vorderseite befindet sich ein Bild von Lee, dem CEO von VE - mehr Narzissmus geht wohl kaum. Wenn ein Produkt eines narzisstischen Firmenoberhauptes auf einen ebenfalls narzisstischen, recht merklich negativ gegenüber der Firma eingestellten Käufer trifft, ist dies wohl nicht der beste Start. Lebte ich nah den Wäldern Kanadas, warf ich die Verpackung wohl augenblicklich in das momentan leider mal wieder brennenden Unterholz.
Obendrein befindet sich auf der ganzen Verpackung verteilt noch ein Haufen an selbstsicherem Bla-Bla - in diesem Moment habe ich zwei Assoziationen, die je mit einem Hammer oder menschlichen Exkrementen in Verbindung stehen.
Des Weiteren findet man im Paket oder der Verpackung, ich weiß es nicht mehr ganz genau, zwei nicht nur geringfügig narzisstisch angehauchte Visitenkarten mit dem gleichen selbstgefälligen Bla-Bla und dem Bild des Firmenoberhaupts.
Gegen eine sachliche Produktbeschreibung oder eine kurze Vorstellung der Firma oder des Mannes dahinter hätte ich gar nichts einzuwenden, aber dieser offen ausgelebte Narzissmus lässt mich innerlich und ebenfalls äußerlich bereits ersichtlich wütend werden.

Okay, in Inneren findet man neben den Earbuds noch vier blaue und vier rote Schaumstoffaufsätze. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in ihrer Dichte - die roten Foamies sind weniger durchlässig als die blauen.


Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Earbuds ist, so muss ich leider sagen, richtig gut. Das Kabel ist flexibel und wirkt enorm robust. Der Knickschutz ist am geraden Klinkenstecker vorbildlich und einen Kinnschieber oberhalb des Y-Splitters gibt es auch. Hier habe ich (leider) nichts zu kritisieren, obwohl ich es so gern würde.


Tragekomfort:


Ob der Sitz gut oder schlecht ist, wird von Ohr zu Ohr unterschiedlich sein. Mir passt der Monk gut.


Klang:

Weiter geht es also mit der Kerndisziplin, dem Klang. Wie bei den meisten Earbuds mag ich diesen beim Monk Plus mit den Schaumstoffaufsätzen überhaupt nicht - zu bedämpft und verwaschen, schlecht differenziert und neblig. Mit den blauen Aufsätzen ist dies nicht ganz so deutlich wahrnehmbar wie mit den roten, dennoch gibt es einen deutlichen Unterschied im Vergleich zu den "nackten" Ohrhörern.

Tonalität:

Wie klingen die Earbuds also ohne Schaumstoffaufsätze? Gesweept habe ich diesmal nicht, nur Musik gehört - ein Review oder das Niederschreiben meiner Eindrücke im Blog hatte ich schließlich nicht geplant und meine Einstellung gegenüber VE sollte mittlerweile mehr oder minder deutlich zum Ausdruck gekommen sein.
Der Klang ist bassig-dunkel bis badewannig. Der Oberbass sowie ein Teil des Midbasses und unteren Grundtons sind betont. Glücklicherweise ist der Grundton ansonsten Betonungs-frei, strahlt also nicht in den Mittelton hinein. Die Bassquantität liegt zwischen den Pai Audio "Flat" Earbuds und FiiOs Modell, dem EM3, mit einer größeren Tendenz zum Pai; den Apple EarPods in meinen Ohren also vielleicht nicht ganz unähnlich. Möglicherweise an die 6 dB, vielleicht auch ein wenig mehr oder weniger - mir ist es zumindest nicht so wichtig. Der Tiefgang ist für Earbuds nicht schlecht und eigentlich sogar ziemlich gut.
Freudig stimmt mich, dass der Grundton nicht in den Mittelton hineinstrahlt, wie es leider so oft im niedrigen Preisbereich üblich ist. Die Mitten befinden sich ein wenig auf der helleren Seite. Nicht zu deutlich, jedoch merkt man es. Zu verfärbt oder blechern, insbesondere in Anbetracht des Preises, sind sie hingegen nicht - ich würde das Timbre im Bereich der Stimmen mit dem der Apple EarPods vergleichen: nicht perfekt und etwas blechern als auch hell, jedoch nicht zu verfärbt und insbesondere nicht übermäßig warm und nuschelig, was ich persönlich gar nicht mag.
Wie auch bei den EarPods folgt in den unteren Höhen eine Betonung, die für etwas Metalligkeit sorgt. Darüber ist der Hochton zurückgesetzt und erscheint dunkel, mit recht wenig Pegel in den oberen Höhen.
Folgt die tonale Abstimmung in meinen Ohren mehr oder minder derer der EarPods von Apple (abgesehen vom Peak in den unteren mittleren Höhen, der beim VE etwas steiler, schmalbandiger ausfällt), sind die Earbuds des amerikanischen Computerelektronik-Giganten technisch dem Monk ein ganzes Stück überlegen und ratet mal, welchen der beiden ich klanglich mag und welchen eher nicht.

Auflösung:

Weiter also mit der Auflösung: Was mir direkt auffällt, ist ein sehr trockener, schneller Bass. Keine Weichheit, kein Dröhnen, kein Rumgematsche. Das waren aber für mich auch schon die wahren Vorteile des Monk Plus.
Im Mittel- und Hochton ist das Auflösungsniveau nämlich nicht so berauschend. Hier höre ich einen stumpfen Klang, dem es an Differenziertheit und Details mangelt. Für weniger als 8$, den internationalen Versand bereits mit eingerechnet, geht das dennoch in Ordnung - aber ich kenne einen anderen Earbud und mehrere In-Ears im gleichen Preisbereich unter 10$ inklusive Versand, die technisch auf einem höheren Niveau spielen.
Der Monk ist kein Earbud für die Mülltonne, aber sehr weit von detailliertem Klang entfernt. Feinere Details und nicht mal ganz so feine werden verwaschen und stumpf dargestellt oder einfach gänzlich unterschlagen. Der Hochton ist blechern - etwas mehr als bei den EarPods von Apple, die jedoch ansonsten besser auflösen.

Beinahe alle Bewertungen des Monk und Monk Plus preisen ihn als sehr gut klingendes, gut auflösendes Modell für sehr wenig Geld an.
Bullshit! Einige der Knowledge Zenith In-Ears, die man auch für um die 7-8$ inklusive Versand finden kann, lösen hörbar besser auf. Ebenso die SoundMAGIC EP10 Earbuds für etwa 10$, wenngleich auch nicht ganz so deutlich.
Der Hype macht mich ernsthaft wütend. Klar, für 8$ erwartet man nicht viel und dafür bekommt man ein vergleichsweise ordentliches Gesamtpaket mit dem Monk Plus - er ist jedoch ganz klar nicht das Wunderheilmittel für alle Krankheiten dieser Welt.
So gut wie alle westlichen Earbuds in diesem Preisbereich (, die ich kenne,) klingen nach Sondermüll - im Vergleich zu diesen ist der Monk Plus tatsächlich eine Art überirdisch gutes Produkt. Nicht jedoch im Vergleich zu anderen asiatischen Konkurrenzprodukten. Und wenn ich bedenke, dass man die Logitech UE200 und meiner Meinung nach sehr guten und überaus unterschätzen Fostex TE-02 In-Ears teilweise auch mal im Abverkauf für um die 10€/$ erstehen konnte, wirkt der Monk Plus nur noch wie lächerliches Kinderspielzeug - einzig der Bass ist qualitativ richtig gut, der Rest jedoch nur allenfalls mittelmäßig.

Zum Radio Hören (hauptsächlich Musik-Sender als anspruchsloses Gedudel nebenbei aber auch Talk-Sender, deren Präsenz sich bei uns in der Gegend leider auf nahezu einen einzigen Sender beschränkt) wäre mir die klangliche Qualität des VE Monk Plus ausreichend. Nein, der Klang der Earbuds wäre dafür sogar relativ gut - ich bekäme auch auf Dauer nicht das Gefühl, mir die Hörer aus den Ohren reißen oder erbrechen zu müssen.
Aber bereits für sehr anspruchsloses Musik Hören nebenher, was nur extrem selten vorkommt, wäre mir persönlich die Qualität des Monk Plus nicht ausreichend und ich könnte ich nicht über einen längeren Zeitraum ertragen, ganz zu schweigen von anspruchsvollerem, konzentrierterem Musikgenuss, der mit dem Monk Plus für mich definitiv nicht möglich wäre.

Räumliche Darstellung:


Die Bühne ist nichts Besonderes - weder sonderlich offen und groß noch eingeengt oder räumlich schlecht dargestellt - einfach durchschnittlich. Von der oft angepriesenen ach so tollen Offenheit und räumlichen Darstellung merke ich zumindest nichts.

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Halbherzige Vergleiche mit anderen Earbuds:
Earbuds können je nach Ohranatomie und Abdichtung unterschiedlich klingen. Die nachfolgenden Vergleiche repräsentieren das, was ich in meinen Ohren höre.

FiiO EM3 (~ 10$):
Wenigstens ist der Monk besser als der EM3.
Das Sounding betreffend ist der Monk Plus ausgewogener, insbesondere im Mittelton. Der EM3 ist viel zu warm und bassig.
Der VE besitzt den qualitativ besseren Bass und einen ähnlichen Mittel- und Hochton, was die Details betrifft.
Die Bühne des EM3 ist offener, die des Monk Plus etwas tiefer und präziser.
-Sieg für den Monk.-

SoundMAGIC EP10 (~ 10$):
Der EP10 ist ein bassig-warmer Earbud, wenn man die Schaumstoffaufsätze nutzt - diese besitze ich jedoch leider nicht mehr. Ohne diese Foamies ist der Klang hell und dünn, etwas blechern.
Die Auflösung im Mittel- und Hochton geht knapp an den EP10; im Bassbereich ist der VE schneller, kontrollierter, präziser. Wer auf einen voluminösen Basskörper mit dennoch relativ guter Qualität steht, sollte zum EP10 mit Schaumstoffaufsätzen greifen, denn dieser klingt auch gleichmäßiger im Hochton.
Die Bühne ist ähnlich, mit dem etwas größeren Raum des SoundMAGIC und der etwas präziseren Instrumentenplatzierung des VE.
-Knapper Sieg für den EP10.-

BlackBerry WS-430 (~ 18€):
In meinen Ohren ist der WE-430 ein ziemlich neutraler Earbud, der etwas auf der dunkleren Seite spielt. Der Monk ist bassiger und im Mittelton/den oberen Mitten etwas blecherner klingend.
Beide lösen ähnlich auf, der Monk besitzt jedoch den schnelleren, knackigeren Bass. Der WS-430 verzerrt auch bei geringen Lautstärken etwas. Der Frequenzgang des BlackBerry ist gleichmäßiger.
Die Bühne des WS-430 ist offener, bei ähnlicher räumlicher Qualität.
Den WS-430 mag ich persönlich (wenngleich auch nicht zum Hören von Musik), den Monk hingegen nicht.
-Gleichstand.-

Pai Audio 3.14 "Flat" (~ 20$):
Anfangs mochte ich den Pai nicht so sehr - er erinnerte mich zu sehr an einen etwas weniger bassigen, räumlicher spielenden Koss Porta Pro in Earbud-Form. Mittlerweile, da ich mehr Erfahrung mit Earbuds im unteren Preisbereich besitze, muss ich sagen, dass der Pai doch gar nicht mal so schlecht ist - er ist technisch besser als der EM3, EP10, WS-430 und auch Monk Plus, reicht jedoch nicht ganz an die EarPods heran.
Der Pai klingt ähnlich bassig, ist jedoch etwas wärmer und dunkler. Einen Peak in den mittleren Höhen besitzt er nicht, wodurch er natürlicher in den höheren Lagen klingt.
Der Bass des Monk ist etwas schneller und fester, aber nicht deutlich. Im Mittel- und Hochton ist der "Flat" detaillierter klingend und wirkt nicht stumpf.
Die Bühne des Pai ist größer und tiefer, mit identischer Präzision.
-Sieg für den "Flat".-

Apple EarPods (~ 28€):
Die Tonalität ist recht ähnlich. Der VE besitzt den etwas tiefer reichenden Bass, der Apple den höher reichenden Hochton und weniger blechernen Peak um 2,x kHz.
Der Bass ist identisch präzise, schnell und kontrolliert. Im Mittel- und Hochton sind die EarPods hörbar detaillierter.
Die Bühne der EarPods ist etwas breiter, bei weniger Tiefe und der höheren räumlichen Präzision.
-Sieg für die EarPods.-

DUNU Alpha 1 („Balanced/Musical“ Ring-Aufsätze) (~ 150$):
Der DUNU ist mit diesen Aufsätzen neutral, mit betonten (manchmal etwas zu telefonischen) Mitten.
Der Bass des Alpha 1 ist etwas schneller und besitzt zugleich den schöneren Körper. Im Mittel- und Hochton löst der DUNU ein ganzes Stück besser auf.
Was die räumliche Präsentation betrifft, ist die Bühne des Alpha 1 nur geringfügig größer, jedoch mit der präziseren Instrumentenseparation und -platzierung.
-Recht deutlicher Sieg für den Alpha 1.-

Shozy Cygnus (~ 90$):
Der Cygnus ist ein wenig bassiger und wärmer.
Der Bass des Cygnus ist etwas schneller und auch ein wenig kontrollierter. Im Hoch- und insbesondere Mittelton klingt der Shozy merklich detaillierter und gar nicht stumpf, dazu ist der Klang viel gleichmäßiger.
Der imaginäre Raum des Cygnus ist größer und offener, mit der besseren räumlichen Präzision und Kontrolle.
-Recht deutlicher Sieg für den Cygnus.-


Fazit:

Wer meine mal mehr und mal weniger gemäßigte Hasstirade bis hier hin ausgehalten und noch nicht den Browser-Tab geschlossen hat, dem möchte ich sagen, dass ich mich für meine infantilen Ausschweifungen entschuldigen möchte - aber der Text ist absichtlich eher abwertend und teils überspitzt formuliert (den klanglichen Teil mal ausgenommen, denn dieser ist komplett offen und nüchtern verfasst), um aufzuzeigen, dass ich dem generellen Hype um dieses Produkt nicht im Geringsten zustimme (und das Verhalten sowie Auftreten der Firma nicht als vorbildlich sondern extrem narzisstisch und überheblich empfinde).
Für 8$ sind die Earbuds okay. 20 wären sie mir eventuell auch gerade noch aufgrund der Verarbeitung und der Bassqualität wert, mehr aber definitiv nicht - für unter 30$ bekommt man die Apple EarPods, Pai Audio 3.14 "Flat" Earbuds oder SoundMAGIC EP10 Earbuds, allesamt Modelle, die ich klanglich oberhalb des Monk sehe. Mit dem Monk, der für mich eher ein mit Exkrementen um sich werfender Primat, also ein Affe, auf Englisch "Monkey", ist, könnte ich keine Musik hören. Mit den anderen genannten Modellen hingegen gerade so schon (wenngleich auch keineswegs mit großem Vergnügen).
Für etwas unter 8$ mit Versand ist das Preis-Leistungsverhältnis recht ordentlich und hier bekäme der Earbud objektiv wenngleich mit großem Widerwillen 4 von 5 Sternen von mir, da er kein klanglicher Sondermüll ist und das Preis-Leistungsverhältnis sowie Gesamtpaket stimmen (und sowohl die Bass- sowie Verarbeitungsqualität gut sind). Bei 20$ wären es nur noch 3,5 Sterne, maximal. Bei 30$ eher um die 3, vielleicht auch nur 2,5. Mir ist es aber egal - den Monk Plus werde ich wahrscheinlich eher nicht ausführlich testen und vergleichen, da dieser Blogeintrag schon einen sehr guten Überblick liefert [← ohne es zu merken, ist genau dies geschehen - ich habe ein recht ausführliches und im klanglichen Teil möglichst objektives Review verfasst]. Und das ist nicht meine Meinung, sondern ein in Stein gemeißelter Fakt - zumindest aus meiner Sichtweise, also doch subjektiv. ;-)

Persönlich mag ich den Monk Plus zumindest nicht wirklich. Zwar ist er kein "Flop", dennoch meiner Meinung nach recht deutlich von einem "Top" entfernt. Und ich mag die Firma nicht, womit sich der Kreis schließt (nach etwas Recherche habe ich im Nachhinein auch herausgefunden, dass ich hier definitiv nicht die erste Person bin, welche das Auftreten von VE beziehungsweise Lee als unprofessionell sowie überheblich und narzisstisch empfindet).
Haltet mich nun ruhig ebenfalls für selbstdarstellerisch, überheblich, narzisstisch und herablassend - das bin ich ja auch, was dieser Artikel auch offenkundig zeigt, und darauf bin ich sogar insgeheim stolz - und ich wage zu behaupten, dass in jedem Mensch ein mal kleinerer und mal größerer Teil davon steckt und dieser bei manchen im Verborgenen schlummert und bei anderen maßgeblich nach außen hin zum Vorschein tritt. So bin ich nun mal Tief im Inneren meiner Selbst und damit das totale Gegenteil dessen, wie ich im gesellschaftlichen Zusammenspiel mit anderen Menschen im wahren Leben oder auch im Internet agiere. Aber besser innerlich ein Arschloch (pardonnez-moi) als äußerlich ein überheblicher, narzisstischer Egoist zu sein.
Den Monk zumindest finde ich eindeutig überbewertet (auch wenn er für den Preis und insbesondere im Vergleich zu westlichen Produkten aus dem Elektro-"Fach"-Markt recht brauchbar ist) - Punkt, Ende, aus. Genug soziologisch gesehen extreme Widerwärtigkeit, Selbstdarstellung, Provokation und Überspitzungen für heute.