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Brainwavz S5: Technisch überholt oder noch immer auf Höhe der Zeit? - [Review] 🇩🇪



Prolog:

Kürzlich erreichte mich eine E-Mail von Brainwavz‘ Pandora, welche mich fragte, ob ich Interesse daran hätte, ein Review über die dynamischen S5 In-Ears zu verfassen. Obwohl diese das Flaggschiff-Modell der S Serie darstellen und Brainwavz in der Vergangenheit solide und preislich fair positionierte Produkte hergestellt hat, hätte ich das Angebot möglicherweise abgelehnt, wenn ich nicht erst neulich einen recht positiven deutschen Bericht über ebendiese In-Ears gelesen hätte, denn eines kann ich euch sagen: ich mag flache Kabel bei In-Ears so ziemlich gar nicht. Den relativ positiven Testbericht im Hinterkopf habend, versuchte ich, mich selbst davon zu überzeugen, das flache Kabel nicht zu sehr zu hassen und mich stärker objektiv auf den Klang zu konzentrieren. Im Nachhinein bin ich nun auch recht glücklich, dass ich das Angebot trotz der flachen Kabel nicht abgelehnt habe.

Die S5 In-Ears sind übrigens auch auf Amazon für 99,90€ erhältlich: http://amzn.to/29RA047


Technische Daten:

UVP: 99,50$
Treiber: dynamisch, 10 mm
Impedanz: 16 Ω
Frequenzgang: 18 Hz ~ 24 kHz
Empfindlichkeit: 110 dB bei 1 mW
Leistungsaufnahme (RMS): 20 mW
Kabellänge: 1,3 m


Lieferumfang:

Die In-Ears kommen in einer dunkel gestalteten Verpackung, welche auf der Vorderseite ein Bild des S5 mitsamt eines großen Brainwavz Logos besitzt. Auf der Rückseite befinden sich eine kurze Klangbeschreibung, eine Liste mit dem enthaltenen Zubehör, eine Auflistung der technischen Daten und schließlich nochmals das Zubehör bildlich dargestellt.
Die Vorderseite lässt sich aufklappen und enthält auf der linken Seite, neben einer Beschreibung der Firma, beschriftete Querschnittsbilder der In-Ears, Comply Foam Aufsätze und des Kabels. Auf der oberen Hälfte der rechten Seite werden die Funktionen der Kabelfernbedienung näher erläutert, darunter befindet sich ein Sichtfenster mit dem dahinter liegenden typischen schwarz-roten Brainwavz Etui.
Neben den In-Ears und dem typischen Brainwavz-Etui sind im Lieferumfang drei unterschiedlich große Paare an schwarzen Silikonaufsätzen, drei unterschiedlich große Paare an grauen Silikonaufsätzen, ein Paar Doppelflansch-Silikonaufsätze, ein Paar Dreifach-Flansch Silikonaufsätze, ein Paar Schaumstoffaufsätze und schließlich ein Shirt-Clip enthalten.






Optik, Haptik, Verarbeitung:

Die In-Ears besitzen ein flaches Kabel mit einem für Brainwavz untypischen geraden Klinkenstecker, was ich jedoch als Vorteil gegenüber des um 45° gewinkelten „Brainwavz-Steckers“ sehe.
Der Knickschutz am Kabel und den In-Ears ist an sich nicht schlecht, jedoch etwas steif, weswegen er wohl etwas weniger wirksam ist. Trotzdem wirkt das Kabel stabil als auch langlebig und besitzt oberhalb des schmalen Y-Splitters glücklicherweise auch einen Kinn-Schieber.
Die Fernbedienung besteht aus mattschwarzem, eher hartem Gummi und besitzt drei weiche Gummitasten, welche jedoch recht tief eingedrückt werden müssen, bis der Druck erfolgt – das gefällt mir beim Brainwavz Jive dann doch etwas besser.
Die In-Ears selbst sind aus halb glänzend poliertem, schwarzem Metall hergestellt und besitzen im Gehäuse je eine kleine Reflexöffnung.

Abgesehen von der Farbe und dem Winkel des Schallröhrchens ist der S5 somit mit dem S3 identisch. Im Preisbereich des teureren S5 könnte man sich dann vielleicht doch eine etwas bessere Verarbeitung wünschen, insbesondere das Kabel betreffend.








Tragekomfort, Isolation:

Der Tragekomfort der In-Ears ist überraschend angenehm, denn sie lassen sich sowohl mit dem Kabel nach unten als auch um die Ohren gelegt tragen.
Bei der Trageweise mit dem Kabel nach unten ist mehr Mikrofonie als mit runden Kabeln vorhanden, diese verringert sich jedoch deutlich, sobald man die professionellere Trageweise mit der Kabelführung über den Ohren wählt.
Ganz so bequem wie Modelle mit einem klassischen runden Kabel lässt sich der S5 leider nicht tragen, auch wenn der Tragekomfort weitaus besser als erwartet ausfällt.
Überraschenderweise ist der Komfort für mich merklich besser als beim S3 und beim S5 bekomme ich auch auf Anhieb einen Seal, da seine Silikonaufsätze viel besser verarbeitet und dicker sind.

Die Isolation würde ich als Mittelklasse bezeichnen.
Ganz so gut wie beim Brainwavz Jive ist die Isolation nicht, jedoch besser als beim M3 und vergleichbar mit dem S3.


Klang:

Zum Hören verwendete ich den iBasso DX80 als auch Luxury & Precision L3 und LH Labs Geek Out IEM 100.

Sicherheitshalber, obwohl ich die Einspieltheorie bei In-Ears nicht vertrete, habe ich den S5 vor dem ersten Hören für 100 Stunden mit Rausch- und Sinussignalen einspielen lassen.

Zum Hören verwendete ich die größten mitgelieferten grauen Silikonaufsätze.

Tonalität:

Der S5 besitzt eine badewannige klangliche Abstimmung mit einem Fokus auf den Tief- und Midbass, mit einem Klimax, der recht tief im Bassbereich erreicht wird. Der Hochton befindet sich auf der helleren als auch in den mittleren Höhen etwas künstlichen Seite, mit einem weiteren Peak im oberen Hochton. Die Mitten stehen vergleichsweise im Hintergrund, wirken jedoch nicht hohl oder herausgesaugt.

Nutze ich einen Tongenerator (und Musik), höre ich die Tieftonbetonung bei etwa 700 Hz beginnen, woraufhin der Pegel von einem neutralen Niveau nach unten gen 70 Hz stets ansteigt und hier den Höhepunkt erreicht, der bis 30 Hz aufrechtgehalten werden kann und darunter etwas an Quantität verliert.
Mit etwa 12 dB nördlich eines strikt neutralen In-Ears (Etymotic ER-4S; ca. 9.5 dB im Vergleich zum UERM) sind Tief- und Midbass definitiv nicht gerade dünn und eine gewisse Wärme gibt es ebenfalls im Grundton, dennoch ist der Bass nicht dröhnend und verfärbt tiefere Stimmen auch nicht, was daran liegt, dass der Klimax so tief und unterhalb von 100 Hz erreicht wird.

Der Mittelton befindet sich wie gesagt mehr im Hintergrund und klingt recht entspannt, jedoch
keineswegs unterdrückt oder herausgesogen, wie es bei einigen anderen In-Ears für den Massenmarkt im günstigeren Preisbereich der Fall ist (so etwa wie bei Sennheisers CX Serie, bei der alle In-Ears deutlich badewannig und ziemlich metallisch klingen).
Somit ist beim S5 hier also noch alles in Ordnung und so tief ist die Mitteltonsenke ehrlich gesagt auch nicht.
Was das Timbre betrifft, gibt es keine Tendenz zum Dünnen oder Warmen/Körperhaften, sondern Stimmen werden tonal korrekt und unverfälscht wiedergegeben. Da der obere Mittelton/Präsenzbereich jedoch im Gegensatz zu vielen In-Ears nicht etwas zurückgesetzt ist, werden schlechtere und sibilante Aufnahmen etwas stärker als bei entspannteren In-Ears aufgedeckt.

Was den Hochton betrifft, befindet sich dieser hörbar auf der helleren Seite. Im (oberen) unteren Hochton um 4 kHz beginnt eine Betonung, die sich in einen Peak bei 6 kHz umformt und diesen Bereich häufig etwas metallisch und unrealistisch erscheinen lässt. Bei 8,3 kHz nehme ich einen zweiten, jedoch schwächer ausgeprägten Peak wahr, welcher dann aber der zweite und letzte bleibt. Im Superhochton oberhalb von 10 kHz ist der Pegel ziemlich neutral und reicht ohne abzurollen bis über 17 kHz.
Obwohl der Hochton nicht spritzend, spitz oder klingelnd ist, können Instrumente metallisch und unnatürlich klingen. Wäre die Resonanzspitze bei 6 kHz nicht vorhanden, wäre der Hochton insgesamt natürlicher. Alternativ hätte es auch ein vom unteren in den oberen gleichmäßig ansteigender Hochton getan.

Alles in allem kann man schon sagen, dass der S5 für eine spaßigere Abstimmung beim Einsatz im Freien kreiert wurde. Der Fokus auf den Tiefbass, ohne zu dröhnen, bei einem noch immer präsenten Grundton ist recht schön gelöst und obwohl der Hochton nicht der natürlichste ist, klingelt er nicht und Noten klingen realistisch schnell aus (dennoch nicht zu schnell, damit Obertöne und das Ausschwingen von Instrumenten nicht unterdrückt werden).

Auflösung:

Der Bass ist nicht schlecht, gehört aber auch nicht zu den besten bei dynamischen In-Ears in diesem
Preisbereich. Er dröhnt nicht und ist recht gut kontrolliert, dennoch ist sein gesamter Charakter mehr weich als fest und schwingt nicht so schnell aus, wie er könnte. Zusätzlich weicht der Tiefton gen Tiefbass auf und besitzt somit keine konstante Festigkeit. Hmm, hier habe ich von anderen Herstellern und auch Brainwavz selbst schon etwas bessere Modelle für etwas weniger Geld gehört.
Im Mittelton ist die Auflösung okay und eigentlich relativ gut – weder herausragend noch schlecht. Männliche sowie weibliche Stimmen werden gleich präzise und luftig beziehungsweise körperhaft dargestellt, mit einer realistischen Wiedergabe feiner Nuancen in Gesangsstimmen.
Der Hochton hingegen könnte zeitweise etwas besser differenziert sein. Läge der Preis bei 50 oder 60$, hätte ich nicht wirklich etwas zu kritisieren, aber so, wie der In-Ear momentan im Hochton klingt, könnte er bei seinem vollen Preis bei komplexen Titeln im Hochton etwas feinzeichnender und weniger körnig sein.

Insgesamt bin ich mir ehrlich gesprochen nicht wirklich sicher, ob der In-Ear seinen vollen Preis wert ist. Die Mitten sind für den Preisbereich angemessen detailliert, aber ich habe, wie gesagt, schon Besseres für weniger Geld gehört. Der Bass- und Hochtonbereich ist hingegen nicht wirklich den Preis wert obwohl die tonale Abstimmung keine wirklichen Schwächen aufweist.
Und dann gibt es diese andere Sache, die der anfangs erwähnte, andere deutsche Audio-Liebhaber schrieb – er kaufte den S5 für um die 60$, als er rabattiert war, und beschrieb dies als einen ordentlichen/angemessenen Deal. Und so sehe ich es auch: wenn sich diese In-Ears im Abverkauf befinden oder generell rabattiert angeboten werden, kann man für um die 60$ oder maximal 70 einen ordentlichen und guten Deal schließen. Bei 100$ hingegen gibt es besonders bei komplexeren Musikstücken und der Verarbeitungsqualität doch den Wunsch nach etwas mehr. Realistisch gesehen empfände ich 60 bis maximal 70$ als einen fairen Preis (dies ist meine persönliche Meinung, die von eurer abweichen kann).
Insgesamt würde ich so etwa sagen, dass sich die Auflösung in etwa auf dem Niveau des SoundMAGIC E80 befindet (und in ein paar wenigen Bereichen etwas hinterherhingt).

Räumliche Darstellung:

In meinen Ohren stellt sich die Bühne als recht oval und zu den Seiten gezogen dar, mit mehr
räumlicher Breite als Tiefe.
Die imaginäre Bühne ist recht angenehm und klingt keineswegs eingeengt. Nicht gerade selten verlassen manche Instrumente auch seitlich meinen Kopf.
Die Breite hilft auch ein wenig dabei, ein gutes Gefühl von Luftigkeit zu generieren und Instrumente ordentlich zu separieren. Dennoch gibt es keinen wirklichen „leeren Raum“ zwischen und um einzelne Instrumente.
Spielt man komplexere und schnellere Musik ab, kollabiert die Bühne leider ein wenig und wirkt etwas neblig.

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Im Vergleich mit anderen In-Ears:



Brainwavz S3:
Möglicherweise gehöre ich zu einer eher kleinen Gruppe an Menschen, die finden, dass der S3 ein eigentlich ziemlich gutes Produkt ist. Zwar besitzt er nicht den besten Tonumfang im Bass und Hochton, klingt jedoch angenehm sanft, warm und zusammenhängend, mit einem für den Preis angemessenen Detailniveau.
Tonal sind beide In-Ears ziemlich unterschiedlich und mehr oder minder Negative voneinander – ein tiefbassiger und badewanniger S5 gegen einen mittenbetonten und gen Tiefbass abrollenden S3. Wer auf Tiefbass steht (nicht unbedingt eine Anhebung, sondern ein recht neutrales Niveau), wird mit dem S3 wohl eher nicht so warm werden. Das gleiche trifft auf alle, die eine besonders luftige Präsentation erzielen möchten, ebenfalls zu.
Was die Detailauflösung betrifft, denke ich klar, dass der S3 der etwas detailliertere als auch besser texturierte In-Ear im Mittel- und Tiefton ist. Ja, der Oberbass, obere Midbass und Grundton des S3 sind nicht nur schneller, sondern auch etwas besser kontrolliert als beim S5. Im Hochton hingegen fehlt es beiden ein wenig am letzten Feinschliff.
In Sachen Bühnendarstellung empfinde ich die des S3 als geringfügig weniger breit, jedoch um ein gutes Stück tiefer, wodurch sie insgesamt runder klingt. Beide In-Ears sind, was die Instrumentenseparation betrifft, gleichwertig.

Brainwavz M3:
Der M3 ist womöglich mein liebster Brainwavz In-Ear (, jedoch habe ich den B2 leider nie gehört). Er klingt sehr ausgewogen mit einer wirklich nur moderaten Anhebung im Bass und oberen Hochton, weswegen er all diejenigen Musikliebhaber anspricht, welche einen In-Ear suchen, der nur geringfügig spaßiger als ein strikt neutrales Modell klingt. Zusätzlich besitzt der M3 eine recht schöne und insbesondere tiefe Bühne.
Der M3 klingt eher ausgewogen bis moderat badewannig mit präsenten Mitten, während der S5 „extremer“ abgestimmt ist. Beide besitzen einen angehobenen Tiefbass, der M3 jedoch ganz klar weniger. Der M3 besitzt die geringfügig wärmeren Mitten und einen zurückgesetzten mittleren Hochton, jedoch einen helleren und steileren Peak im oberen Hochton – und klingt dennoch im oberen Frequenzbereich realistischer.
Der M3 ist nicht unbedingt für einen sehr trockenen Bass bekannt, dennoch ist dieser beim S5 etwas weicher (aber nur geringfügig), während beide In-Ears gleich kontrolliert im Tiefton sind. Nichtsdestotrotz erscheint der M3 im Bassbereich detaillierter und löst hier besser auf. Im Mittelton liegen beide In-Ears meiner Meinung nach gleichauf. Im Hochton ist der M3 wiederum der detailliertere In-Ear und erscheint sowohl realistischer als auch besser gestaffelt.
Die Bühne des S5 stellt so ziemlich das Gegenteil derer des M3 dar und ist viel breiter und nicht im Geringsten so tief. Die des M3 hingegen klingt in meinen Ohren sehr tief, jedoch nicht wirklich breit. Was die Instrumentenseparation anbelangt, ist der M3 der etwas sauberere In-Ear (jedoch nicht deutlich).

Fidue A65:
Der Fidue A65 ist ein musikalischer In-Ear, welcher etwas wärmer abgestimmt wurde. Meiner Meinung nach bietet er einen richtig guten Gegenwert für den Preis. Sein Bass ist sehr kontrolliert und sauber, jedoch ohne den Körper zu vernachlässigen. Und während die Bühne recht klein ist, ist sie dennoch sehgr präzise.
Der Fidue ist insgesamt wärmer und musikalischer abgestimmt. Der A65 besitzt weniger Bass, jedoch den präsenteren Grundton und dementsprechend die etwas dickeren und wärmeren unteren Mitten. Im oberen Mittelton/Präsenzbereich spielt der A65 entspannter und ist im Hochton der dunklere In-Ear.
Was die allgemeine Auflösung betrifft, sehe ich den Fidue als den Sieger. Im Mittelton ist der Unterschied eher gering, aber der A65 besitzt den besser kontrollierten, detaillierteren als auch schnelleren Bass und klingt auch im Hochton detaillierter (dennoch klingen die Höhen des Fidue ein wenig zu schnell aus).
Die Bühne des S5 ist viel breiter, bei identischer Tiefe. Der imaginäre Raum des A65 ist recht klein, jedoch auch ziemlich rund. Instrumente werden beim Fidue merklich sauberer und schärfer getrennt.


Fazit:

Der S5 ist ein recht solides Produkt und dennoch kann ich es für den vollen Preis von 99,50$ nicht
vollends empfehlen – und überraschenderweise hat mich das flache Kabel viel weniger gestört, als ich anfangs dachte, was am sehr guten Sitz und den guten Silikonaufsätzen liegt. Nichtsdestotrotz würde ich mich über eine Version mit runden Kabeln freuen – dass man bei Brainwavz auf die Wünsche der Kunden eingeht, hat schon die Vergangenheit mehrfach gezeigt, so etwa, als man den von früheren Produktionsläufen des S5 bekannten, breiten Y-Splitter abgeschafft hat.
Der Klang ist spaßig und consumer-orientiert und eignet sich eher für entspanntes Spaßhören als für kritische Sessions. Die Bühne ist sehr breit und gefällig, ohne die geringste Enge. Dennoch denke ich, dass die Detailauflösung und Kontrolle nicht das Niveau erreichen, wie es heutzutage beim vollen Preis angemessen wäre (schließlich gibt es einige günstigere Produkte, auch von Brainwavz selbst, die ebenso gut oder besser als der S5 sind, was das technische Niveau betrifft). Deshalb würde ich potenziellen Kunden raten, auf Promotionen und Preise von 60 oder maximal 70$ zu warten – denn das wäre meiner Meinung nach ein fairer Deal für den S5, denn bei 99,50$ gibt es ein paar Punkte, die mich von einer Empfehlung abhalten (etwas unrealistischer mittlerer Hochton, Tiefton weicht gen Tiefbass auf und könnte detaillierter sein, die Instrumentenseparation könnte auch bei komplexeren Aufnahmen besser erhalten bleiben).

Insgesamt komme ich auf ein Endergebnis von 65,7% oder 3,285 von 5 möglichen Sternen bei meiner üblichen 70% Klang zu 30% Komfort/Verarbeitungsqualität Gewichtung beim regulären Preis von 99,50$.