Translate

Ultimate Ears Reference Monitors: Die ultimative Referenz? - [Review] 🇩🇪

Prolog:

Ultimate Ears, gegründet von Jerry Harvey, welcher seine Firma jedoch an Logitech verkaufte und nun mit einer anderen Firma, Jerry Harvey Audio, sehr erfolgreich ist, zählt zu den Pionieren im Bereich der professionellen In-Ears.

Wie ich dieses Review genau strukturiere, weiß ich jetzt noch nicht – ich schreibe diesmal einfach darauf los, ohne mir wie sonst üblich eine genaue Struktur und den Inhalt vorher zu überlegen. In


meiner Warteliste befinden sich nämlich noch einige Rezensions-Exemplare und neben meinem UERM habe ich noch vor, andere meiner privat besessenen In-Ears und Kopfhörer zu rezensieren (meinem FA-3E, TH-X00, UE900, ATH-MSR7 und womöglich auch meinem HE-400, dem Header-Gesicht meines Blogs, will ich unbedingt auch noch ein Review widmen, aber irgendwie fehlt mir ein wenig der „Drive“, die Motivation dazu).

Nach recht langer Zeit habe ich mich nun doch dazu entschlossen, meinem UERM (korrekt wäre eigentlich „meinen“, schließlich steht das Kürzel für „Ultimate Ears Reference Monitors“) ein Review zu widmen. Im Programm von UE findet man den UERM mittlerweile nicht mehr, denn er wurde durch den UERR ersetzt, welcher im Vergleich etwas wärmer und weicher abgestimmt sein soll (vor einem Jahr stand ich kurz davor, ebenfalls den UERR zu kaufen, entschied mich dann aber doch dagegen, weil maßgefertigte In-Ears mir nicht so sehr liegen).

Gekauft habe ich meinen UERM vor wenigen Jahren durch den deutschen Vertrieb, Fischer Amps. Bezahlt habe ich irgendetwas um 1150€ herum.

Der UERM ist ein maßgefertigter Hörer, was bedeutet, dass man im Gegensatz zu normalen In-Ears, auf die man einen Silikon- oder Schaumstoff-Aufsatz steckt, kein Modell bekommt, das in jedes Ohr passt. Zuvor muss man nämlich einen Ohr-Abdruck nehmen lassen, der dann als Vorlage für die maßgefertigten In-Ears dient (diese passen dann logischerweise nur demjenigen, bei dem die Ohrabdrücke genommen wurden). Die Passform kann man sich dann wie bei einem auf den Fahrer zugeschnittenen, engen Formel 1-Sitz vorstellen und das Gehäuse der In-Ears füllt die gesamte Ohrmuschel aus.
Früher wurde aus dem Ohrabdruck eine Negativ-Gussform erstellt und der In-Ear gänzlich von Hand gebaut, aber schon seit einiger Zeit läuft der Prozess bei Ultimate Ears digital ab und der Ohrabdruck wird per Laser digital eingescannt, woraufhin das Gehäuse aus einem 3D-Drucker kommt. Der ganze Spaß lässt sich noch fortführen und mittlerweile gibt es sogar 3D-Scanner für die Ohren, welche eine klassische Abdrucknahme gänzlich obsolet machen. Der Vorteil der Digitalisierung führt zu weniger Fertigungstoleranzen und Arbeitsschritten (ein gewisser Teil des In-Ears wird immer noch per Hand gefertigt und auch die Endabnahme erfolgt so, aber der Großteil des Gehäuses muss nicht mehr manuell hergestellt werden).


Natürlich sitzt der In-Ear schlecht, wenn der Abdruck nicht fachmännisch genommen wurde. Weil in meiner unmittelbaren Umgebung keine Hörgeräteakustiker mit Erfahrung bezüglich maßgefertigter In-Ears ansässig sind (die lokalen, mit denen ich in Kontakt stand, waren gänzlich ahnungslos und hätten womöglich die Abdrucknahme vermurkst, was aber nicht verwunderlich ist, da sich ihr Kerngeschäft auf andere Bereiche beschränkt), suchte ich mir den nächsten Ultimate Ears Partner mit der Möglichkeit der Abdrucknahme heraus. Dieser war genauso weit von mir wie die Fischer Amps Zentrale entfernt, also lag der Besuch bei Fischer Amps nah und ich rief direkt bei Herr Fischer an und vereinbarte eines herbstlichen Tages vor wenigen Jahren einen Termin zur Abdrucknahme und Testen der In-Ears für den kommenden Montag.
In der familiären Zentrale verbrachte ich einen schönen sowie entspannten Vormittag und konnte mich durch das gesamte Ultimate Ears Line-Up hören, bis Jochen Fischer persönlich meine Ohrabdrücke nahm und diese sogleich in einen Laser-Scanner legte, welcher sie digitalisierte und nach Amerika zu Ultimate Ears schickte. Sehr kurze Zeit später, eine oder maximal zwei Wochen waren es, wenn ich mich nicht gänzlich täusche, erhielt ich auch schon meine maßgefertigten In-Ears.


Technische Daten:

Drei Balanced Armature Treiber, die per Frequenzweiche in einer Drei-Wege-Frequenzweiche in einem auf die individuelle Ohranatomie maßgefertigten Gehäuse aus Acryl verbaut sind.


Lieferumfang:

Ultimate Ears setzt auch bei seinen maßgefertigten Modellen auf eine schöne Präsentation und so werden die In-Ears in einem visuell anspruchsvollen schwarzen Karton geliefert, in dem sich eine stabile, schwarz pulverbeschichtete Metall-Box befindet, in der die In-Ears gelagert werden können. Ein Reinigungs-Utensil befindet sich selbstverständlich auch im Lieferumfang.
Auf dem Case kann man seinen Namen, Bandnamen oder sonst irgendetwas eintragen lassen.







Optik, Haptik, Verarbeitung:

Die Faceplates sind schwarz, mit weißen Ultimate Ears und Capitol Studios Logos. Da es sich um maßgefertigte In-Ears handelt, sind den eigenen Vorstellungen und dem Design jedoch kaum Grenzen
gesetzt und man kann zwischen etlichen Farben wählen. Gegen einen Aufpreis sind auch eigene Logos, Grafiken und verschiedene Materialien möglich.
Der Körper der In-Ears ist transparent, was man im Gegensatz zu den früher gänzlich handgefertigten Modellen, bei denen man diesem auch eine eigene farbliche Note verleihen konnte, durch den 3D-Druck zumindest bei Ultimate Ears nicht mehr ändern kann.
Ebenfalls befinden sich auf der Innenseite die Initialen des Besitzers sowie dessen Kundennummer bei UE (farblich passend in blau für links und rot für rechts).
Durch das Acryl-Gehäuse sieht man auch die drei Treiber, Frequenzweiche, Verkabelung und die beiden Schallkanäle mit zugehörigen akustischen Dämpfern.

Beim Kabel hat man die Wahl zwischen schwarzen und silberfarbenen Kabeln, die je in zwei Längen verfügbar sind. Ich habe mich für die langen silberfarbenen Kabel entschieden, aber einem sollte hier bewusst sein, dass diese mit der Zeit oxidieren und grünlich werden.


Tragekomfort, Isolation:

Die maßgefertigten In-Ears sollen bequem und ohne zu drücken sitzen, aber gleichzeitig luftdicht
abschließen. Hier steht und fällt der Sitz zusammen damit, wie gut die Abdrücke genommen wurden. Herr Fischer hat meine Abdrücke damals sehr gut genommen, weshalb die Passform der In-Ears sehr gut ist und nichts drückt.
Wer universelle In-Ears gewohnt ist, wird einen Unterschied der maßgefertigten Pendants merken, denn diese individuell angepassten In-Ears füllen logischerweise die gesamte Ohrmuschel aus und besitzen unendlich viele Berührungspunkte. Besonders anfangs kann dies etwas ungewohnt sein. Ein schnelles Einsetzen und Herausnehmen wie bei universellen In-Ears ist auch nicht möglich, sondern man muss die In-Ears langsam hinein- und später wieder herausdrehen, um sie einzusetzen oder herauszunehmen.

Auch wenn der UERM sehr gut bei mir sitzt, muss ich (für mich persönlich) doch ganz klar sagen, dass ich das Handling und den Sitz universeller In-Ears klar bevorzuge, da man diese weniger oft reinigen muss (durch die große Angriffsfläche muss man die maßgefertigten Modelle nach jedem Herausnehmen gut abwischen) und weil sie auch durch ihre geringere Größe die Ohren hauptsächlich nur im Gehörgang mit ihren weichen Silikon-Aufsätzen berühren.
Letztlich ist es dann doch Geschmacksache und ich kenne sehr viele Menschen, die maßgefertigte In-Ears bevorzugen, wohingegen ich auch ein paar kenne, die trotz des Besitzes maßgefertigter Modelle lieber zur universellen Variante greifen würden.

Die Geräuschisolation ist sehr hoch und so stark ausgeprägt, wie es eben möglich ist.


Klang:

Als Quellgeräte dienen mir einige Modelle aus meinem Inventar mit einer niedrigen Ausgangsimpedanz. Semi-portabel ist dies hauptsächlich mein iBasso DX90, wohingegen semi-stationär mein Leckerton UHA-6S.MKII allein oder als Stack mit meinem Chord Mojo (dieser nur als reiner DAC) zum Einsatz kommt.

Tonalität:

Bis vor etwa zweieinhalb Jahren war der UERM definitiv der neutralste, linearste und am flachsten spielende In-Ear in meinem Besitz und wurde dann vom Etymotic ER-4S abgelöst, der an manchen Stellen doch noch etwas neutraler und flacher spielt.

Aber mal der Reihe nach: Ein paar Jahre, bevor ich den UERM kaufte, bestellte ich gegen Kaution zum ersten Mal ein Demo-Modell des Hörers (bei einem anderen deutschen Vertriebspartner), um zu sehen, ob er mir den Preis wert wäre. Meine erste Hör-Session endete mit Tränen, da der UERM sehr realistisch klang und genau das war, was ich gesucht hatte: ein neutraler In-Ear, der technisch meinem Shure SE425, der damals mein am häufigsten genutzter In-Ear war, hörbar überlegen ist.
Und nun besitze ich den echten, maßgefertigten UERM.
Zu meiner Überraschung muss ich auch sagen, dass ich wohl Glück habe, denn der maßgefertigte In-Ear klingt in meinen Ohren fast genauso wie der universelle Demo-Hörer, nur der Peak im oberen Hochton ist beim maßgefertigten Modell in meinen Ohren etwas höher im Frequenzgang angesetzt. Eine Garantie, dass der maßgefertigte In-Ear wie der Demo-Hörer klingt, gibt es jedoch nicht, denn hier hängt der Klang des Demo-Exemplars von der individuellen Ohranatomie, dem Winkel, der Einsetztiefe und den verwendeten Aufsätzen ab (da der Unterschied aber in meinem Fall sehr gering war, hätte ich zur universellen Variante gegriffen, wenn es denn eine gäbe).

Tonal ist der UERM sehr neutral und weitaus neutraler als der Großteil der sich auf dem Markt befindenden Modelle abgestimmt. Ganz so flach wie ein Etymotic ER-4S klingt er dann aber doch
nicht, auch wenn er verfärbungsfrei daherkommt und es, so wie es auch sein soll, keinen Frequenzbereich gibt, der gegenüber einem anderen stärker hervortritt. Mit etwas Erfahrung kann man auch, ohne den ER-4S zu besitzen, die kleinen Abweichungen mit einem Sinusgenerator erhören. So besitzt der UERM geringfügig mehr Bass und unteren Grundton als was eine ganz flache Kurve wäre, und auch der mittlere Hochton um 5 kHz ist etwas entspannter als perfekt neutral. Beim Hören von Musik und ohne den Vergleich zu einem strikt flachen In-Ear fällt dies aber nicht wirklich stark auf und der UERM klingt definitiv neutral (außerdem gibt es hier Toleranzen, da es bei Kopfhörern im Gegensatz zu Lautsprechern durch den fehlenden Körperschall und die Einbeziehung der HRTF keine von allen Wissenschaftlern und Herstellern einheitliche als neutral angesehene Zielkurve gibt, wieich in meinem Review des ER-4S auch schon berichtete).
Oberhalb von 10 kHz hingegen leistet sich der UERM einen Fehler und „den typischen UE-Haussound“ (= Peak im Hochton), indem er hier zwischen 10 kHz und 13 kHz eine Betonung besitzt, die nicht gerade schwach ausfällt. Trifft ein Instrument oder Lied mal genau diesen Bereich, was aber eher selten passiert, kann der Hochton schon unangenehm bis hin zu beginnend unerträglich und scharf werden. Dies ist etwas schade, denn der ansonsten sehr gute In-Ear klingt im Hochton dadurch nicht ganz so realistisch wie andere In-Ears, bei denen er gleichmäßiger daherkommt.
Vor einigen Jahren mit weniger Modellen als Vergleich ist mir das nicht so richtig aufgefallen und der UERM klingt im Hochton auch gleichmäßiger als sehr viele andere In-Ears, aber leider nicht ganz so natürlich und authentisch wie manch anderer In-Ear, welcher im Hochton gleichmäßiger abgestimmt ist (das Parade-Beispiel dürfte hier der Etymotic ER-4S sein, der ungeachtet seines Preises meiner Meinung nach einen der besten Hochton-Bereiche in der Welt der In-Ears besitzt).

Mit allen Genres kommt der UERM, wenn man denn eine neutrale Abstimmung sucht, sehr gut zurecht und klingt neutral, „unspektakulär“ im positiven Sinn und verfärbungsfrei/sehr verfärbungsarm.
Damit ist er ein sehr neutraler aber nicht ganz perfekt neutral-flacher In-Ear (auch der Ety ist nicht perfekt neutral, kommt meiner Auffassung und Wahrnehmung dessen sowie der Diffusfeld-Zielkurve aber etwas näher), den alle Menschen, die auf der Suche nach einem neutralen Klang sind, nach Möglichkeit einmal hören sollten.
Der UERR, der den UERM ersetzt, soll im Hochton gleichmäßiger und authentischer klingen, aber gleichzeitig auch etwas mehr Grundtonwärme und einen weicheren Bass besitzen.

Auflösung:

Der UERM besitzt eine sehr hohe Detailauflösung, die man definitiv als Flaggschiff-Niveau bezeichnen kann.

Der Bass ist sehr sauber, trocken und schnell. Hier bleiben kaum Wünsche offen und an Detailauflösung mangelt es dem Tiefton definitiv nicht.
Auch der Mittelton löst sehr hoch auf und im Bereich der Stimmen werden feine Details mühelos
aufgedeckt und Stimmen wirken plastisch.
Die Hochtonauflösung ist auch sehr gut, weshalb der Peak oberhalb von 10 kHz häufig auch nicht allzu nervig oder unangenehm auffällt und ich sogar Besitzer des UERM kenne, die ihn gar nicht erst bemerken. Die Trennung einzelner Instrumente und Noten im Hoch-, Mittel- und Tiefton gelingt dem In-Ear mühelos.
Sehr schnelle und komplexe Musik stellt für den UERM definitiv kein Problem dar und schnellen Metal, komplexe und dicht besetzte Klassik oder Elektro mit schnellen und vielschichtigen Beats meistert er gänzlich mühelos.

Im Vergleich zu Modellen wie dem Shure SE425, der mir beim ersten Hören des Demo-Modells vor einigen Jahren als Referenz diente, stellt der UERM doch ein recht merkliches Upgrade dar, aber die Kluft wird enger, wenn man Modelle wie den Fischer Amps FA-3E, UE900 oder Noble SAVANNA als Vergleich heranzieht. Im Vergleich zu diesen löst der UERM auch ein wenig höher, aber nicht mehr so deutlich hörbar.

Übrigens sehe ich den UERM auf der technischen Ebene auch etwas über meinem Sennheiser HD 800 Bügelkopfhörer.

Auch ist der UERM technisch, besonders im Tiefton, meinem geliebten ER-4S hörbar überlegen, was sich besonders bei sehr schnellen und komplexen Aufnahmen besonders bemerkbar macht. Dennoch ist der ER-4S beileibe nicht schlecht und ich bevorzuge ihn tonal sogar und nutze ihn deshalb auch häufiger als meinen UERM.

Noch etwas mehr Auflösung als mit dem UERM ist auch sicherlich noch drin und selten vermisse ich die letzten paar Prozent, aber eine deutliche Steigerung gegenüber dem UERM sollte man hier definitiv nicht erwarten.

Räumliche Darstellung:

Die Bühne ist groß und dreidimensional, mit einer guten und scharfen Instrumententrennung und genauer Positionierung einzelner Instrumente. Nein, der UERM besitzt nicht die beste, größte oder präziseste Bühne, die ich je bei einem In-Ear gehört habe, aber sie ist doch sehr gut und staffelt fein.
Wenn ich wählen könnte, würde ich die Bühne des UE18 Pro (, der mir tonal aber insgesamt zu verfärbt war, insbesondere im Mittelton,) nehmen, gepaart mit dem Hochton des ER-4S und dem technischen Niveau des UERM – das wäre ein fast perfekter und neutral abgestimmter In-Ear für mich.

Aufgefallen ist mir beim UERM, dass dessen Bühne recht wandelbar ist und je nach Aufnahme völlig anders ausfallen kann: Bei manchen Aufnahmen wirkt die Bühne des UERM klein und kompakt, bei anderen hingegen normal groß und bei wiederum anderen sehr groß, luftig und grenzenlos. Hier deckt der In-Ear die Schwächen der räumlichen Abmischung und Aufnahme gnadenlos auf, belohnt seinen Besitzer aber auch mit einer schönen und plastischen Bühne bei sehr guten Aufnahmen und beschränkt sich auch nicht nur auf vorne und die Seiten, sondern kann auch mal nach hinten oder oben gehen (bei einer wohlgemerkt nicht binauralen Klassik-Aufnahme war ich beim ersten Probehören einmal etwas erschrocken, als ich plötzlich einen Mann direkt links hinter mir husten hörte).

---------

Im Vergleich mit anderen In-Ears:

Auf Direktvergleiche in diesem Review verzichte ich an dieser Stelle und verweise hiermit auf Vergleiche anderer In-Ears mit dem UERM, die in den folgend verlinkten Reviews detailliert und teils sicher auch noch in anderen zu finden sind: Noble SAVANNA, Etymotic ER-4S, Fidue SIRIUS, FLC Technology FLC8s, DUNU DN-2000J.


Fazit:

Wer einen maßgefertigten, neutralen und sehr verfärbungsarmen In-Ear sucht (/gesucht hat,

schließlich wurde er vom UERR abgelöst), der sich auf einem sehr hohen technischen Niveau befindet, kommt kaum am UERM vorbei. Aufpassen sollte man nur bei der Wahl des Hörgeräteakustikers für die Ohr-Abdrucknahme, damit die In-Ears bereits beim ersten Mal richtig und bequem sitzen.

Der UERM ist ein sehr hochauflösender In-Ear mit einem schnellen, trockenen Bass und detaillierten Mittelton, gepaart mit einer plastischen Bühnendarstellung ohne merkliche Grenzen, sofern die Aufnahme dies hergibt. Er ist definitiv ein Flaggschiff und eine deutliche Steigerung bei anderen, teureren Modellen sollte man in diesem Preisbereich nicht mehr erwarten, sondern bekommt für um die 1150€ einen sehr guten In-Ear, bei dem einzig der Hochton ein wenig natürlicher und gleichmäßiger sein könnte.


~ 4,5 von 5 möglichen Sternen.