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HiFiMan RE400i: Chi-Fi-Man? - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

Mal ein eher ungeplantes Review – der bekannte HiFiMan RE400 In-Ear kostet üblicherweise irgendetwas zwischen 60 und 100€, doch als ich auf ein Sonderangebot auf einer (laut Aussage einiger User vertrauenswürdigen) chinesischen Shopping-Seite für den RE400 aufmerksam wurde, konnte ich bei einem Preis von twenty-something Euro einfach nicht widerstehen und orderte nach einem Tag Bedenkzeit den RE400i, die mit Apple-Fernbedienung ausgestattete Version des In-Ears.



Boom, ein Monat ist seitdem vergangen und das Paket aus China ist mittlerweile angekommen. Es handelt sich tatsächlich um einen originalen In-Ear und nicht wie befürchtet um eine Fälschung. Zusätzlich habe ich in Erfahrung bringen können, dass ein Preis von um die 30$ für den RE400 in China scheinbar Normalität für den In-Ear ist.
Wo genau ich meinen RE400i gekauft habe, verrate ich allerdings nicht. Ätsch! So asozial bin ich heute einfach mal. Einen kleinen, aber präzisen Tipp gebe ich dennoch: es ist eine Freude, auf jener Seite zu kaufen.


Wie der RE400i klingt, ob die Berichte über die miese Verarbeitungsqualität stimmen, und was der In-Ear technisch zu bieten hat, fasse ich in diesem verhältnismäßig kompakten, deutschsprachigen Review zusammen.

Direkt in Deutschland ist der RE400 übrigens bei Amazon erhältlich.

Ultimate Ears Pro Reference Remastered (UERR) to-go: Reference. Remastered. - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Wer nicht mit Ultimate Ears und deren Geschichte vertraut ist, ist wahrscheinlich ein Neueinsteiger im In-Ear Hobby. Die amerikanische, einst von Jerry Harvey gegründete und mittlerweile zu Logitech gehörende Firma ist als Hersteller von maßgefertigten Multi-BA In-Ears für Bühnenmusiker und ambitionierte Hobbyisten nämlich alles andere als klein, unbedeutend oder unbekannt.

War ursprünglich nur Fischer Amps als bekannter großer deutscher Partner und Distributor von Ultimate Ears bekannt, sind nun relativ neu Hearing Berlin und Hearing Dortmund hinzugekommen. Neben der guten Erreichbarkeit der Berliner Location ist der Vorführraum mit der Möglichkeit, alle Ultimate Ears und Fischer Amps In-Ears probezuhören, sowie das Service-Labor von Vorteil und was den Standort auszeichnet.




Neu ist auch, dass die Ultimate Ears Reference Remastered (UERR) In-Ears, Nachfolger der UERM, nun auch als „to-go“ Version mit universellen Gehäusen erhältlich sind. Damit brechen Ultimate Ears mit der langjährigen Tradition, ihre Pro-Modelle nur mit individuell ans Ohr angepassten, maßgefertigten Gehäusen anzubieten, und schenken somit endlich dem Wunsch einiger Kunden, die universelle In-Ears dem maßgefertigten Pendant vorziehen, mich selbst eingeschlossen, Gehör.


Wie die UERR to-go klingen und wie sie sich von meinen UERM unterscheiden, kläre ich in dieser englischsprachigen Rezension.


Erhältlich sind die UERR In-Ears übrigens auch bei Thomann.

Kinera Earbuds: Türkis für Anfänger - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

So, so, so, Kinners…

Vor ein paar Wochen erhielt ich plötzlich, unangekündigt, die Kinera Earbuds. Beziehungsweise wusste ich, dass ich die Earbuds als Dankeschön erhalten würde, doch hat man mir trotz eindrücklicher Bitte keine Versand-Nachverfolgungsnummer mitgeteilt. Und auch erhielt ich, anders als versprochen, nicht die personalisierte Version mit meinem individuellen Namens-Aufdruck auf den Gehäusen… Fuck you!!! Ich nehme den vorangegangenen Satz zurück, denn man hat meinen Namen in sehr feiner Schrift in die Hülse des 3,5 mm Klinkensteckers graviert. Danke!
J

Eine weitere Einleitung, insbesondere über Kinera, erspare ich mir an dieser Stelle – diese, und ich garantiere, dass sie es in sich haben wird, wird man nämlich in meinem BD005 MkII Review, sofern es irgendwann zustande kommt, finden können.



Anyway – bei den Dingern handelt es sich wohl um eine limitierte Ausführung, die als Testlauf gedacht war, um zu sehen, ob Kundeninteresse an Earbuds besteht. Scheinbar waren die Dinger auch innerhalb von nicht einmal zwei Tagen komplett ausverkauft. Der Preis lag wohl um die 25$ mit Versand.
Eine Rezension der Earbuds hatte ich eigentlich nicht wirklich in Planung – mache es nun aber doch, da sie klanglich definitiv nicht schlecht sind. Fehlerfrei allerdings auch nicht. Hier folgt nun also mein kurzes, deutschsprachiges Review:


Fidue A85 Virgo: "Swan Lake" - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Der chinesische Hersteller Fidue, den man hauptsächlich für seine hybriden In-Ears kennt, hat ein neues Produkt im Portfolio, nämlich den A85 „Virgo“, welcher den Nachfolger/die Ablöse des hybriden Triple-Driver In-Ears A83 darstellt, dessen günstigere OEM-Version UPQ Q-music QE80 mich bereits definitiv überzeugen konnte, aufgrund der tonalen Abstimmung allerdings womöglich nicht jeden Geschmack trifft.



Optisch ist der hybride A85 klar an das 5-Treiber Flaggschiff A91 SIRIUS angelehnt und setzt Fidues bekannte und eigenständige Designlinie somit nun mit CNC-gefrästen Vollmetall-Gehäusen fort, allerdings mit einer wesentlich ergonomischeren und Ohr-freundlicheren Gehäuseform.

Wie der hybride Triple-Driver mit drei akustischen Wegen abgestimmt ist, was er technisch zu bieten hat und wie er im Vergleich mit dem bereits erwähnten A83-OEM QE80 als auch iBasso IT03 abschneidet, klärt diese englischsprachige Rezension.
Spoiler: Der A85 lässt mich innerlich Tränen vergießen, doch leider nicht vor Freude.


Xiaomi Redmi 4A 4G: Preis-Leistungs-Hit - [Review] [Lounge-Tech] 🇩🇪

Einleitung:

Dass sich Touchscreen-Smartphones, insbesondere jene mit einem sehr großen Bildschirm, vollständig durchsetzen würden, und an die Entwicklung von sozialen Medien glaubte ich seinerzeit nie so richtig und lag damit ganz offensichtlich vollkommen daneben.

Über die Jahre hinweg hatte jedoch auch ich das eine oder andere Smartphone-Flaggschiff von Apple und anderen Hersteller besessen, war mit meinem geliebten BlackBerry Q10 jedoch am zufriedensten. Aktuell nutze ich seit einem knappen Jahr das Einsteiger-Smartphone UMI Diamond X, das durch gute Performance, einen guten Bildschirm und eine sehr gute, hochwertige Verarbeitung überzeugt (Software-, Werbungs- oder Spionage-Probleme habe ich bei meinem Exemplar übrigens nicht, bin aber auch kein 24/7-immer-online-Dauernutzer und verwende keine sozialen Medien). Die gesamten smarten Funktionen und den Internet-Krempel benötige ich dabei eigentlich nicht und eigentlich ist es für meinen Geschmack bereits etwas zu groß, aber ordentliche Feature-Phones findet man heutzutage leider nicht mehr neu.

Wie dem auch sei, für eine sehr flüssige, schnelle Bedienung, gute technische Ausstattung und einen guten Bildschirm bedarf es mittlerweile definitiv keiner Flaggschiff-Modelle mehr, was mir mein UMI täglich beweist. Denn auch in den meisten Entry Level-Modellen sind heutzutage Prozessoren und Komponenten verbaut, die noch vor einer oder zwei Modellgenerationen in den Flaggschiff-Modellen der großen Hersteller zu finden waren. Der Mythos der träge reagierenden, langsamen und pixeligen Einsteiger-Modelle ist also definitiv passé.



Sind in Europa hauptsächlich die üblichen Verdächtigen anzutreffen, ist im asiatischen Raum Xiaomi einer der größten und wichtigsten Hersteller von Elektrogeräten und Smartphones. Der Weltkonzern bietet seine Produkte allerdings auch in einer internationalen Version an und auch im europäischen Raum gilt der Chinese deshalb eigentlich bereits nicht mehr als unbekannter Außenseiter.
Das aktuelle Einsteiger-Modell der Chinesen ist das Redmi 4A 4G, das mit einer technischen Ausstattung bestückt ist, welche der meines UMI Diamond X stark ähnelt und auch Ähnlichkeiten mit der technischen Ausstattung des etwa 110€ kostenden Acer Liquid Z6 aufweist, doch kommt das Xiaomi zu einem günstigeren Preis, bietet doppelt so viel Arbeitsspeicher und auch doppelt so viel Systemspeicher wie das Acer, in Verbindung mit mehr Megapixeln beim Kamera-Sensor, wobei diese erstens interpoliert sein könnten und zweitens die reine Anzahl an Megapixeln rein gar nichts über die Qualität des Sensors und der Linse aussagt. Und der Grund, weshalb ich das Redmi 4A 4G überhaupt rezensiere, ist, dass ich das Acer Liquid Z6 eines lieben Menschen zerstört habe und es durch das Redmi, das mir nach einigem Betteln von den (zumindest manchmal) unfreundlichen und faulen, sowie der englischen Sprache nur halbwegs mächtigen (wobei die Kommunikation in der Regel problemlos und verständlich möglich ist) Spacken von GearBest für eine Rezension kostenfrei zugesandt wurde (allerdings ohne irgendwelche Auflagen oder Vorgaben, denn sonst wäre ich sehr ungehalten geworden), ersetzen werde. Nach meinem Test des Xiaomi Redmi 4A 4G, in dem ich auch die Qualitäten des Telefons hinsichtlich der Wiedergabe von Musik in Verbindung mit anspruchsvollen Multi-BA In-Ears überprüfe, gebe ich es also weiter.

Erhältlich ist das Redmi 4A 4G bei Amazon und bei GearBest. Soweit ich richtig informiert bin, sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um die für den internationalen Markt vorgesehene Version handelt, sonst muss man die internationale ROM selbst auf den Systemspeicher flashen.


EARNiNE EN210: "Kuscheldecke" - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

EARNiNEs sehr preiswerter Single-BA In-Ear EN120 konnte mich bereits in meinem Review abgesehen von einer etwas scharf ausfallenden Resonanz im Hochton und mäßigen Tiefbassdefinition mit einer unerwartet hohen Detailauflösung, Neutralität und Verarbeitungsqualität überzeugen.


Dementsprechend war ich definitiv nicht abgeneigt, als die von der Toshiba Samsung Storage Technology geführte Firma, die als eines der wenigen Unternehmen die in den hauseigenen In-Ears verwendeten Balanced Armature Treiber selbst entwickelt und herstellt, mir plötzlich den Dual-BA In-Ear EN210 für eine Rezension zusandte.

Wie der In-Ear abgestimmt ist und wie er auf der technischen Ebene performt, auch im Vergleich mit dem Brainwavz B200 und meinen Apple In-Ears, klärt diese englischsprachige Rezension.


KingYou KM02: Quick Thoughts - [Eindrücke] 🇬🇧

Vorwort:

Vor ein paar Wochen erhielt ich die KingYou KM03 sowie KM02 In-Ears kostenlos zugesandt – völlig ohne irgendwelche Verpflichtungen.

Während ich mich dazu entschloss, dem KM03, der technisch dem Preis von mehr oder weniger 15€ entsprechend erwartungsgemäß performte, ein Review zu spendieren, entschloss ich mich beim KM02 dagegen 
– Hobby und Leidenschaft hin oder her, die Zeit war er mir letztlich dann doch nicht wert.





Ein paar englischsprachige Eindrücke und Frequenzgangs-Messungen gibt's dennoch weiter unten in diesem Beitrag.


KingYou KM03: "Queen of Kings" - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

Neulich erreichte mich eine E-Mail einer Firma namens KingYou, die scheinbar global bei Amazon günstige Elektro-Accessoires und In-Ears anbietet.
Man bot mir an, mir die KingYou KM03 sowie KM02 In-Ears kostenlos zuzusenden – völlig ohne Verpflichtungen. Wenn ich zufrieden sei, könnte ich lediglich gern die Produkte beispielsweise auf sozialen Medien-Plattformen teilen, sagte man mir.




Ich dachte mir „why not“, mit dem Hintergedanken, die In-Ears direkt nach Erhalt achtlos irgendwo in eine Ecke zu werden. Nach der Entgegennahme des Paketes hat mich schließlich dennoch meine Neugierde gepackt und ich habe, da ich ein paar Tage Zeit hatte, den KM03 schließlich einem kleinen, deutschsprachigen Test unterzogen.

Spoiler Alert: man erhält größtenteils leider das geboten, was man üblicherweise in dieser Preisklasse erwartet. Den Mittelton hat KingYou allerdings verhältnismäßig gut getroffen.

TFZ Series 2: Green Poison - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Der TTPod T1 (Non-E) ist ein sehr preiswerter dynamischer Dual-Driver In-Ear, den ich vor ein paar Jahren aufgrund seines ungewöhnlichen Designs zum Spaß gekauft hatte und den ich zum „Casual Listening“ unterwegs gelegentlich nutze sowie persönlich sehr mag.
Gerüchten zufolge sollen Mitarbeiter von TTPod nun bei der Firma TFZ tätig sein – ob dies stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Jedenfalls stellt auch TFZ, was eine Abkürzung für „The Fragrant Zither“ darstellt, In-Ears mit dynamischen Treibern her.




Vermochte es die Firma bisher noch nicht ganz, mein volles Interesse zu wecken, hat sie es nun mit den Series 2 In-Ears getan, genauer gesagt mit exakt einer Farbvariante dieser Modellreihe, die wie die meisten anderen TFZ-Modelle universelle In-Ears mit einer Vielzahl an verschiedenen zur Auswahl stehenden Farben und Designs in Massenproduktion beinhaltet.
Sehr positiv überrascht war ich übrigens, als ich feststellte, dass trotz des überschaubaren Preises von weniger als 50€ austauschbare Kabel mit 2-Pin Steckern Verwendung finden.

Ob die In-Ears auch mehr können, als nur gut auszusehen, bringe ich in dieser englischsprachigen Rezension in Erfahrung.

Havi B3 Pro I: up, up, down, down, left, right, left, right, B, A, Start - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

Ein paar Jahre, bevor ich gelegentlich von Penon Audio eingeladen wurde, ausgewählte Produkte einer Bewertung zu unterziehen, einschließlich der absolut betrachtet recht schlecht abschneidenden Penon In-Ears und des nur geringfügig besseren Hidizs AP60, war wohl einer meiner ersten Käufe bei jenem just erwähnten asiatischen Online-Audiohändler der Havi B3 Pro I, ein dynamischer Dual-Driver In-Ear, der mich wohl einen Betrag von um die 55€ gekostet hat (mittlerweile ist er für den gleichen Preis auch bei Amazon erhältlich). Der Havi war wohl auch, einhergehend mit meinem TTPod T1 Non-E, einer meiner ersten In-Ears unter 100€, denn bis zu jenem Zeitpunkt besaß ich nur zwei oder drei dynamische In-Ears im Budget-Bereich und ein paar Dutzend Bügelkopfhörer und In-Ears im mittleren dreistelligen Euro-Bereich.



Aufmerksam bin ich auf den Havi B3 Pro I aufgrund von Berichten zweier anderer deutscher Kopfhörer-Verrückter geworden, die ich als vertrauenswürdig kennengelernt hatte. So sollte der preiswerte In-Ear eine beachtliche Bühnengröße besitzen und auch technisch mehr als nur annehmbar klingen, gar den optisch sehr ähnlichen Sennheiser IE 80, den ich ebenfalls besitze, schlagen. All dies traf tatsächlich ein, auch wenn die Angelegenheit mit dem Sennheiser keine allzu große Kunst für einen technisch guten In-Ear darstellt, wobei erwähnt werden sollte, dass der Havi im Gegensatz zum basslastig abgestimmten IE 80 einen eher schlanken, tendenziell neutralen Bassbereich besitzt. Anders als der B3 Pro I, den ich besitze, soll der B3 Pro II übrigens in einer niedrigeren Liga spielen.
Technisch ist der Havi in der Tat aus objektiver Sicht ein guter Performer, doch gibt es eine Sache, die mich subjektiv etwas stört und dazu führt, dass ich den In-Ear persönlich nicht zu 100% mag. Worum es sich dabei handelt, werde ich in dieser Rezension ebenfalls klären.

Der Vollständigkeit halber noch ein paar Worte über Havi: Der In-Ear-Hersteller stammt aus China und ist nach meinem Wissen eine relativ kleine Firma. Die vor ein paar Jahren nur sehr schwierig auffindbare Website finde ich mittlerweile nicht mehr; das hybride Projekt B6 Pirate scheint mittlerweile wohl zum Stillstand gekommen zu sein.