Translate

Audiofly AF1120: "I come from a land down under" - [Review] 🇬🇧

Prolog:

Audiofly ist ein australischer Hersteller von In-Ears, der auch im Profi-Sektor bekannt und vertreten ist. Auch wenn die Australier weltweit Händler und Distributoren haben, so etwa auch in Deutschland (einige der Modelle, inklusive der besseren, sind sogar bei Amazon erhältlich), sind sie nicht ganz so bekannt wie andere große Hersteller, was hauptsächlich auch daran liegt, dass im Vergleich zu anderen Firmen nur wenig Werbung und Marketing betrieben wird.



Das aktuelle Flaggschiff der australischen Firma, die sich hauptsächlich auf In-Ears spezialisiert hat und mit Audiofly Europe nun auch eine eigene europäische Zweigstelle besitzt, ist der AF1120, ein Modell, das je Seite sechs Balanced Armature Treiber einsetzt, die ganz klassisch in drei akustischen Wegen spielen.
Preislich liegt der In-Ear mit einer UVP von 699€ im oberen Mittelfeld der Mehrtreiber-In-Ears, ist aber abseits der herstellerseitigen Preisempfehlung bei diversen Shops manchmal auch neu zu Straßenpreisen unter 550€ zu finden.
Aufmerksam auf und interessiert an Audiofly und deren Produkte wurde ich übrigens, als ich vor ein paar Jahren, als ich in der deutschen Online-Audio-Community noch aktiv war, von von mir respektierten Mitgliedern positive Berichte über die Multi-BA In-Ears der Australier gelesen habe, nachdem die In-Ears zum ersten Mal bei Amazon Deutschland verfügbar waren.

Weiteres zu lesen über den AF1120, auch im Vergleich zu anderen etablierten Multi-BA Modellen zwischen 400 und 1500€, gibt es in meiner nun folgenden, englischsprachigen Rezension.


Bei Amazon erhältlich ist der AF1120 seit kurzem übrigens auch: http://amzn.to/2wkYiC4


Reacher SoundCube: Ein Bluetooth-Radiowecker, der seinen Zweck ziemlich miserabel verfehlt - kurzes [Review] 🇩🇪


Einleitung:

Ein Repräsentant des Amazon-Händlers „ReacherEU“ hatte mich neulich mit der Anfrage, ob ich Interesse an einem Review des Reacher SoundCube Radioweckers mit Bluetooth-Funktion, der bei Amazon für 35,99€ verkauft wird, hätte. Da ich in der Tat für einen Radiowecker Verwendung hatte, willigte ich ein und erhielt daraufhin den Lautsprecher kostenlos.



Im Gegensatz zu sonst üblich, werde ich versuchen, diese Rezension des Lautsprechers (für meine Verhältnisse) möglichst kurz zu halten und hauptsächlich auf die Dinge einzugehen, die störend und verbesserungswürdig sind – denn von diesen gibt es eine ganze Menge.
Eine lange und ausführliche Rezension hätte dieser Bluetooth-Radiowecker nämlich leider nicht verdient, soviel sei schon mal verraten.
Auf allgemeine Funktionen etc. werde ich auch nicht eingehen – Interessenten können diese Aspekte bei wirklichem Interesse nämlich auf der Produktseite und anderen Rezensionen selbst in Erfahrung bringen.
So here we go, mit dem Klang beginnend:

NocturnaL Audio Atlantis: Chapeau! - [Review] 🇬🇧

Introduction/Preamble:

First things first, this is not a full review – well, it actually sort of is, but does not include all of the elements of my typical reviews. Therefore one could say it is a somewhat shortened review.

I originally wrote the review of the NocturnaL Audio Atlantis quad-BA in-ears in German and also compared it in detail with my Ultimate Ears ReferenceMonitors, Westone W4R and the Noble Audio SAVANNA (this is the link to my full German review of the Atlantis).
The reason why I ended up translating the audio-related parts (and some of the other paragraph) to English and summarising some of the others is solely because I don’t only think that the Atlantis (that I received as a review sample at no cost but (as always) at the same time with no restrictions/requirements either, so this review is just as true as any review of the plethora of gear I bought and reviewed myself (primarily in German language)) is an excellent offer on the objective side, but I also highly like it personally on the subjective side. So here we go now.

- - -

NocturnaL Audio is a Singaporean company that was founded in 2013. While they initially only manufactured headphone and interconnection cables, they eventually started making in-ear monitors as well.
Currently they have the dual-BA model Gorham and the quad-BA IEM Atlantis available, although they are planning to expand their range in the future.


What is rather unique about NocturnaL Audio is that their IEMs are available as custom-moulded models (CIEMs) as well as with universal fit shells (UIEMs). Okay, this isn’t as unique anymore these days (but still great to see since there are people, including myself, who prefer UIEMs over CIEMs even though owning perfectly fitting CIEMs), what’s special is that NocturnaL’s universal fit in-ears don’t have any simple generic shells but are available with the same customisation options as their CIEMs!
Examples of what options are available can be found in NocturnaL’s online configurator: https://nocaudio.com/order/ciem/

- - -

The Atlantis (that starts from USD569.99 for the UIEM and an upcharge of USD70 for the CIEM) is a quad-BA in-ear with three acoustic ways (the drivers are divided into 1x lows, 2x mids, 1x highs) and a triple-bore configuration.

NocturnaL Audio Atlantis: Flaggschiff-Performance ohne einen Flaggschiff-Preis - [Review] 🇩🇪

Prolog:

„Atlantis“, benannt nach dem Mythen-umwobenen, versunkenen griechischen Inselreich, ist ein Vierfach-BA In-Ear des aus Singapur stammenden Audio-Herstellers NocturnaL Audio – ein Name, der den meisten Kopfhörer-Interessierten in Europa wohl neu sein dürfte, was vornehmlich daran liegt, dass die Firma außerhalb Asiens bislang noch keinen Distributor besitzt, aber auch, da die Firma mit dem Gründungsjahr 2013 noch recht neu ist.
NocturnaL Audio bietet aktuell neben den beiden In-Ears namens Gorham (Dual-BA, zwei akustische Wege) und Atlantis (Quad-BA, drei akustische Wege), die man sowohl in maßgefertigter Form (siehe mein Review des UERM zu maßgefertigten In-Ears) als auch mit universellem Gehäuse mit dennoch möglichen Personalisierungs-Optionen bekommen kann, einen Reshell-Service an und stellt auch nach Kundenwunsch konfektionierte Kabel her.
Positiv ist mir neben der humorvoll gestalteten Web-Präsenz, in deren Kontaktbereich Ausschnitte aus einem Maroon 5-Musikvideo ablaufen, aufgefallen, dass NocturnaL Audio für seine beiden In-Ears einen unkompensierte Frequenzgraphen bereitstellt, was sehr begrüßenswert ist (und leider nur von wenigen Herstellern angeboten wird), da der Kunde, sofern er imstande ist, Frequenzgraphen richtig zu lesen und zu interpretieren, somit weiß, welche klangliche Richtung der In-Ear einschlägt (wenngleich auch nicht erwähnt wird, mit welchem Equipment der Graph aufgezeichnet wurde).




Der Quad-Driver Atlantis, auf den sich diese deutschsprachige Rezension bezieht, ist wie auch der andere In-Ear von NocturnaL Audio sowohl mit individuell ans eigene Ohr angepasstem Gehäuse („CIEM“, „Custom In-Ear Monitor“) als auch ganz klassisch in universeller Form, auf welche reguläre Silikon- und Schaumstoff-Aufsätze passen, verfügbar. Da beide Varianten von Hand gefertigt werden, muss man auch beim universellen In-Ear von einer Herstellungszeit von mindestens vier Wochen ausgehen, jedoch sind im Gegensatz zu in Massenproduktion hergestellten universellen In-Ears die gleichen, teils gegen Aufpreis erhältlichen, individuellen Design-Anpassungen nach Kundenwunsch wie bei einem individuell ans Ohr angepassten In-Ear bei NocturnaL Audio möglich, was nur die wenigsten Hersteller anbieten.

Preislich liegt der Atlantis, der drei akustische Wege mit einem Treiber für den Tiefton, zwei für die Mittenreproduktion und einen für die Höhen-Wiedergabe in einer Triple-Bore Konstruktion (= drei einzelne Schallröhrchen) einsetzt, im Online-Konfigurator von NocturnaL Audio (https://nocaudio.com/order/ciem/) bei 569,99US$ für die Variante mit universellem Gehäuse, was etwa 501€ entspricht. Die maßgefertigte Version (CIEM) kostet nur überraschend günstige 70 US-Dollar Aufpreis, natürlich zuzüglich der Kosten für die Ohr-Abdrucknahme bei einem Audiologen/Hörgeräteakustiker und dem Versand dieser Abdrücke an NocturnaL Audios CIEM-Labor in Singapur.
Spezielle und individuelle Farben, Designs, Artworks, Logos und Materialien können, wie bei fast jedem Hersteller von maßgefertigten In-Ears, teils gegen einen Aufpreis ebenfalls hinzugebucht werden, weshalb sich der Preis, wie bei jedem individualisierbaren In-Ear, natürlich auch merklich erhöhen kann, wenn man exotische Wünsche bezüglich des verwendeten Materials, der Farben oder eigene Logos und Artworks einbringt.


Wie der NocturnaL Audio Atlantis klingt und wie er sich gegen andere etablierte Quad- und Triple-BA In-Ears schlägt, zeigt meine deutschsprachige Rezension.

EARNiNE EN120: "Ninety-NiNE Red Ballons" - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Während es schier unzählige Firmen gibt, die dynamische Treiber für In-Ears herstellen, existieren weltweit nur eine Handvoll Hersteller, die sich der Produktion von Balanced Armature Treibern gewidmet haben. Die bekanntesten unter ihnen sind wohl Knowles und Sonion, zwei Namen, die man als Technik-interessierter Audio-Enthusiast schon mal gehört haben sollte.

TSST, kurz für „Toshiba Samsung Storage Technology“, ein Joint Venture der beiden namensgebenden Firmen, entwickelt und produziert ebenfalls eigene Balanced Armature Treiber, die „WBA“, kurz für „Wide Balanced Armature“, genannt werden und Treiber sind, die besonders gut für eine sehr breitbandige Abdeckung des Frequenzspektrums geeignet sein sollen.




EARNiNE ist eine Tochterfirma von TSST und nutzt jene eigens entwickelten und produzierten Balanced Armature Treiber in ihren In-Ears.
Ein neues Modell von EARNiNE ist der EN120, ein Single-BA In-Ear, den ich mir in diesem englischsprachigen Review ausführlich angehört und angesehen habe.


Yinyoo Z&W Earbuds: "Who lives in a Pineapple under the Sea?" - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Wer erinnert sich noch an mein Review der Venture Electronics Monk Plus Earbuds?

Laut Titel auf der Produktseite der Yinyoo Z&W Earbuds sollen diese besser als ebenjene Monk Earbuds sein – wobei es auf der Shopping-Plattform AliExpress definitiv keine Seltenheit ist, dass Händler und Hersteller in der Produktbeschreibung und im Titel der Annonce „besser als [XYZ]“ schreiben und dabei beliebte und oft hochpreisige Modelle erwähnen, was hauptsächlich daran liegt, dass diese Begriffe als Keywords dienen sollen, um das Suchmaschinenranking der individuellen Produkte zu erhöhen.



Besser als die Monk Plus Earbuds zu sein, stellt eigentlich keine große Herausforderung dar – die Earbuds, die tonal den EarPods von Apple stark ähneln, klingen zwar für die fünf-plus-sonstwas Dollar, die sie zusammen mit dem Versand kosten, anständig, sind gut verarbeitet und besitzen einen recht trockenen und schnellen (, wenngleich nicht übermäßig detaillierten) Bassbereich, dennoch ist das gesamte Detailniveau nicht unbedingt überragend.
Aus diesem Grund müssen die Z&W Earbuds in ebendieser englischsprachigen Rezension auch gegen die EarPods von Apple antreten, die eigentlich zu Unrecht häufig schlechtgeredet werden, da sie für 30$ eigentlich recht ordentlich, wenngleich (auch klanglich) definitiv nicht perfekt sind. Andere starke Gegner, gegen die die Yinyoo Z&W Earbuds hier antreten müssen, werden die MrZ Tomahawk Earbuds sein, die ich irgendwann im letzten oder vorletzten Jahr gekauft habe.

Ready… Fight!

Beyerdynamic DT 1350 (Facelift): ⓡⓔⓣⓡⓞ ⓒⓗⓘⓒ))) - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

Der Beyerdynamic DT 1350 stand schon lange auf meiner Wunschliste (genau genommen bereits seit 2011, als er vorgestellt wurde) – trotz seines damaligen erschwinglichen Preises von um die 299€ habe ich den Kauf immer wieder hinausgezögert, da ich zwar potentiell Verwendung für den Hörer hatte und noch immer habe, portable Bügelkopfhörer bei mir aber nur verhältnismäßig selten zum Einsatz kommen.



Nun hatte ich den Kopfhörer, der zwischenzeitlich auch ein Facelift mit geänderten Polstern und einer etwas angepassten Optik erhalten hatte, bei Thomann und Amazon regelmäßig seit 2011 beobachtet. Groß war der Schreck für mich, als beide Händler den ohraufliegenden Bügelkopfhörer plötzlich nicht mehr listeten, hatte ich in der Vergangenheit schon den Kauf einiger für mich interessanter Modelle, wie etwa des Brainwavz B2, versäumt, da sie zu lange auf meiner „werde ich mir mal zulegen“ Liste verweilten, ohne dass ein Kauf erfolgte, bis irgendwann die Produktion eingestellt und kein Exemplar mehr neu verfügbar war.
Ebenso groß war jedoch auch meine Freude, als der Kopfhörer etwa eine Woche später wieder bei Amazon gelistet war – neu, für exakt 202,00€, weshalb ich nicht einen Augenblick zögerte und den Beyerdynamic DT 1350 augenblicklich bestellte.

In dieser Rezension vergleiche ich meinen DT 1350 auch mit meinem Anfang 2014 neu gekauften Sennheiser Amperior, welcher weitestgehend identisch mit dem legendären HD 25 ist.

HiFiMan MegaMini: Kompaktheit trifft auf Eleganz - [Review] 🇩🇪

Einleitung:

HiFiMan stellt nun bereits seit einigen Jahren portable digitale Audio-Spieler her, von denen sich die meisten in der Regel im höherpreisigen Segment bewegten. Dennoch waren diese Modelle in der Regel keine Allrounder und stellten nicht unbedingt die besten Quellgeräte für empfindliche Multi-BA In-Ears dar – selbst, wenn man sie mit dem für manche Modelle erhältlichen Verstärkermodul für In-Ears nutzte.




Mit dem
MegaMini hat HiFiMan einen kompakten und mit 249$ erschwinglichen portablen digitalen Audio-Spieler vorgestellt, der durch sein schlichtes sowie kompaktes Design und einer angegebenen Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden überzeugen soll.


Dass ich den Player erhalten würde, wusste ich bis zu seinem Eintreffen übrigens noch nicht einmal. Doch scheinbar hatte man sich bei HiFiMan, aus welchen Gründen auch immer, dazu entschlossen, mir neben dem
RE2000 und RE800 auch den MegaMini zuzusenden. Dass sich dieser ebenfalls im Paket befunden hatte und dass ich ihn wahrscheinlich auch rezensieren werde (nicht wissend, wie er überhaupt performt, da ich ihn zu jenem Zeitpunkt mangels Zeit noch nicht einmal aus der Verpackung genommen hatte), wenngleich auch etwas später und auf Deutsch, teilte ich den Repräsentanten von HiFiMan auch mit.

Und so folgt hier nun meine deutschsprachige Rezension des MegaMini.

Kinera H3: "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" - [Review] 🇬🇧

Vorwort:

Hybride In-Ears gibt es insbesondere im asiatischen Raum von etlichen kleinen und größeren Herstellern mittlerweile zuhauf und sie unterscheiden sich teilweise in Preis, Treiber-Anzahl, Konfiguration und Klangqualität/Abstimmung doch recht deutlich.



Neulich sah ich in einem Thread eines englischsprachigen Forum ein Bild, auf dem ein In-Ear zu sehen war, dessen universelles Acryl-Gehäuse professionell verarbeitet und ergonomisch geformt zu sein schien, woraufhin ich den Nutzer, der dieses Bild hochgeladen hatte, fragte, was sich denn im Inneren der Gehäuse befände.
Ein paar Tage später erhielt ich dann eine E-Mail vom Hersteller dieses In-Ears, Kinera, der mich fragte, ob ich Interesse hätte, mir den etwa 99$ kostenden hybriden Triple-Driver namens H3 anzuhören, mein Feedback zum Klang und der allgemeinen Abstimmung abzugeben und den In-Ear schließlich zu rezensieren. Angenommen habe ich dieses Angebot schließlich, was hauptsächlich daran lag, dass mir das Design der scheinbar qualitativ guten universellen Gehäuse gefiel.

Was nun folgt, ist mein englischsprachiges und wie immer ungeschöntes und ehrliches Review des Kinera H3.

HiFiMan RE800: Goldfinger 24k - [Review] 🇬🇧

Prolog:

Neben dem für einen In-Ear mit einem dynamischen Treiber je Seite preislich doch ein wenig fragwürdig positionierten RE2000 hat HiFiMan zeitgleich einen weiteren In-Ear mit einem neu entwickelten dynamischen Treiber je Seite vorgestellt.



Mit einem Preis von 699$ ist dieser „RE800“ genannte In-Ear zwar um ein ganzes Stück günstiger, gehört aber nichtsdestotrotz eher zu den teureren dynamischen In-Ears, wenngleich Modelle mit dynamischen Treibern im vierstelligen Euro- und Dollar-Bereich mittlerweile auch keine Seltenheit mehr sind.


Der Name, Preis und eigens entwickelte dynamische Treiber mit strukturierter Nano-Beschichtung, welche laut HiFiMan die Membransteifigkeit erhöhen und ein Feintuning des Klanges ermöglichen soll, sowie die kleinen Gehäuse mit fest angebrachten Kabeln sind mit dem Sennheiser IE 800 auf den ersten Blick gut vergleichbar, weshalb es wohl keine große Überraschung ist, dass mein IE 800 in dieser englischsprachigen Rezension des RE800 der Haupt-Antagonist sein wird.

Nach Fertigstellung meiner Rezension erreichte mich noch die Meldung, der RE800 werde ab sofort nun doch mit wechselbaren Kabeln produziert. Änderungen am Ursprungstext sind durch kursive, dunkelgrüne Additionen kenntlich gemacht.

iBasso DX90: "My Love and my Touch" - [Review] 🇩🇪

Vorwort:

Als iBasso Audio vor ein paar Jahren den DX50 vorstellte, war ich begeistert und bestellte direkt ein Exemplar. Umso enttäuschter war ich, als der Player an einem Samstagmittag geliefert wurde und meinen Ansprüchen leider nicht genügte – die Lautstärkeregelung und Menüführung sowie der Formfaktor waren praktisch perfekt für meine Ansprüche, doch rauschte der kompakte Player sehr stark mit empfindlichen In-Ears und besaß in Verbindung mit jenen einen kleinen Tiefbassabfall. Für Bügelkopfhörer besaß ich schon andere Player/Stacks, weshalb der frisch eingetroffene DX50 bereits nach einer, maximal zwei Stunden direkt in den Kleinanzeigen landete.




Mein Interesse an iBassos Produkten war somit vorerst verflogen – bis ein sehr vertrauenswürdiger deutscher Foren-Freund mich auf den DX90 aufmerksam machte, der angeblich all diese Schwächen seines kleinen „Bruders“ nicht besitzen sollte. Nachdem ich mich doppelt versichert hatte, dass dies tatsächlich der Fall war, bestellte ich bei MP4Nation meinen DX90 (wie viel ich zahlte, weiß ich leider nicht mehr im Detail, da der Shop, der der GPGHK gehört, mittlerweile alle Links auf die firmeneigene Brainwavz-Website weiterleitet – an die 400€ inklusive Zollabgaben, vielleicht auch etwas weniger, werden es wohl gewesen sein).

Als der Player schließlich bei mir eintraf, war dies der Beginn einer Love Story.


Nun, nach ein paar Jahren in meinem Besitz, habe ich mich endlich dazu entschlossen, meinem geliebten iBasso DX90 eine eigenständige deutschsprachige Rezension zu spendieren.